Prinz Harry und Meghan wollen keine Privatpersonen sein

Prinz Harry und Meghan wollen keine Privatpersonen sein

- Margit Huber
Lesezeit: 2 min
Promiflash.de bei Google bevorzugenPromiflash.de bei Google bevorzugen

Privatperson? Nein, danke! Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (45) möchten sich mit dieser Bezeichnung offenbar so gar nicht anfreunden. Anlass für ihren Widerspruch ist ein Orientierungsschreiben des Buckingham-Palasts, das am Montag im Auftrag von König Charles III. (77) veröffentlicht wurde. Darin heißt es unter anderem, dass Harry und Meghan trotz ihrer Besuche in Großbritannien keine arbeitenden Royals sind und deshalb wie Privatpersonen mit kommerziellen und wohltätigen Interessen behandelt werden sollen. Quellen aus ihrem Umfeld erklärten gegenüber The Telegraph: "Die Sussexes bevorzugen den Begriff Personen des öffentlichen Lebens und hätten sich eine Anerkennung gewünscht, dass sie auf persönlicher Ebene weiterhin Mitglieder der königlichen Familie sind, obwohl sie keine öffentlichen Gelder mehr erhalten."

In dem Schreiben beruft sich der Palast auch auf frühere Aussagen von Harry und Meghan. Demnach hätten sie selbst den Wunsch geäußert, sich bei Aufenthalten in Großbritannien als Privatpersonen bewegen zu können. Zudem werden die Vereinbarungen des Sandringham-Gipfels von 2020 angeführt. Das Team der Sussexes hält die jetzige Einstufung dennoch für widersprüchlich: Wenn das Paar tatsächlich rein privat auftrete, seien aus seiner Sicht keine formellen Vorgaben für den Umgang von Behörden und Institutionen mit ihm erforderlich. Für zusätzlichen Unmut sorgte offenbar auch das Tempo: Nach Angaben des Sussex-Teams erhielt man den Inhalt um 13:59 Uhr und bat bereits um 14:19 Uhr darum, ein oder zwei Punkte klären zu dürfen. Der Herzog soll zu diesem Zeitpunkt die Tower Bridge Studios in London besucht haben und erst um 15:09 Uhr erreichbar gewesen sein. Zwei Minuten später erfuhr sein Team dann, dass das Schreiben längst bei den Medien gelandet war. Der Buckingham-Palast äußerte sich laut Daily Mail nicht weiter und betrachtet die Klarstellung als ausreichend.

Schon zuvor hatten Harry und Meghan irritiert darauf reagiert, dass sie nach ihrer Rückkehr nach Großbritannien weiterhin nicht als arbeitende Mitglieder der Royal Family gelten. Ein Sprecher des Paares erklärte damals gegenüber The Sun, Harrys Büro sei erst kurz vor der Veröffentlichung über die deutliche Ansage von König Charles III. informiert worden. Deshalb habe die Entscheidung die beiden überrascht. Harry und Meghan hatten sich 2020 von ihren Aufgaben als arbeitende Royals zurückgezogen und anschließend in den USA ein neues Leben aufgebaut. Öffentliche Gelder erhalten sie seitdem nicht mehr. Offiziell als Personen des öffentlichen Lebens wahrgenommen zu werden und zugleich ihre persönliche Zugehörigkeit zur königlichen Familie bestätigt zu bekommen, steht für die beiden aber weiterhin auf der Wunschliste.

Prinz Harry und Herzogin Meghan beim NBA All Star 2026 in Los Angeles
Imago
Prinz Harry und Herzogin Meghan beim NBA All Star 2026 in Los Angeles
König Charles und Prinz Harry im September 2022
Getty Images
König Charles und Prinz Harry im September 2022
Bei der Krönung von König Charles III. und Königin Camilla in London
Getty Images
Bei der Krönung von König Charles III. und Königin Camilla in London
Wie findet ihr es, dass Harry und Meghan lieber als "Personen des öffentlichen Lebens" statt als Privatpersonen gelten möchten?