Haydens Tod: Brian Hickerson wird von Drogenbehörde befragt
Im Fall um den Tod von Hayden Panettiere (†36) gibt es offenbar neue Entwicklungen: Brian Hickerson, der On-off-Freund der verstorbenen Schauspielerin, soll im Rahmen der Ermittlungen mit der US-Drogenbehörde DEA gesprochen haben. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend, darunter die Daily Mail. Die Behörden gehen demnach der Frage nach, ob Hayden vor ihrem Tod Drogen verkauft wurden, die zu ihrem mutmaßlichen Tod durch eine Überdosis beigetragen haben könnten. Im Fokus der Ermittler soll dabei ein potenzieller Dealer stehen. Welche Angaben Brian gegenüber den Behörden konkret gemacht hat, ist bislang nicht bekannt. Ebenso bleibt offen, ob seine Angaben für die Suche nach dem mutmaßlichen Verkäufer von Bedeutung sind oder neue Hinweise geliefert haben.
Hayden war am 16. August in einem Airbnb im US-Bundesstaat South Carolina bewusstlos aufgefunden und später für tot erklärt worden. Brian und sein Bruder Zach Hickerson sollen sich zu diesem Zeitpunkt ebenfalls in der Unterkunft aufgehalten haben. Aus einem von Page Six veröffentlichten Notrufmitschnitt geht hervor, dass die Rettungskräfte wegen einer Frau mit Herzstillstand und einer mutmaßlichen Überdosis alarmiert wurden. Der toxikologische Bericht stand zum Zeitpunkt der Berichte noch aus. Am Fundort soll zudem Narcan gelegen haben. Das Medikament kann die Wirkung einer Opioidüberdosis innerhalb kurzer Zeit aufheben. Gegenüber TMZ erklärte Zach, sein Bruder habe der Schauspielerin Narcan verabreicht, nachdem sie bewusstlos entdeckt worden war. Während Zach den Notruf abgesetzt habe, sollen die Brüder gemeinsam versucht haben, die Schauspielerin wiederzubeleben.
Am Donnerstag fotografierte Page Six Brian erstmals seit dem Todesfall vor seinem Haus in Los Angeles und bei einem Zwischenstopp in einem Spirituosengeschäft. Er selbst hat sich noch nicht zum Fall geäußert. Seine Anwältin Sloan Ellis erklärte im August gegenüber Page Six: "Haydens Tod wird weiterhin untersucht, und es ist wichtig, diese Ermittlungen ihren Lauf nehmen zu lassen. Wie bereits öffentlich berichtet wurde, bestätigte die Polizei, dass es keine Anzeichen für ein Fremdverschulden gab. Aus Respekt vor Haydens Angehörigen und den laufenden Ermittlungen wird es derzeit keine weitere Stellungnahme geben." Haydens Mutter Lesley Vogel (70) äußerte gegenüber der Daily Mail Zweifel an der Darstellung: "Ich denke, es wird eine Unstimmigkeit im zeitlichen Ablauf geben." Brian hätte ihrer Ansicht nach Narcan erst besorgen müssen, während Hayden allein zurückblieb. Sie halte es für unwahrscheinlich, dass er zufällig zwei Fläschchen bei sich getragen habe. Auch dass er in der Nähe geschlafen und nichts bemerkt haben soll, stellte sie infrage: "Ich weiß nicht, wie man neben jemandem, der im Sterben liegt, ein Nickerchen machen kann, ohne zu merken, dass etwas nicht stimmt."





















