Hayden Panettieres Mama zweifelt an "Pep-Pillen"-Behauptung
Nach dem tragischen Tod von Hayden Panettiere (†36) Mitte August dieses Jahres sorgt ein Auszug aus ihren Memoiren "This Is Me: A Reckoning" für Diskussionen. Ausgerechnet ihre eigene Mutter äußert sich skeptisch, was den Wahrheitsgehalt des Geschriebenen angeht. In dem Buch hatte Hayden geschildert, sie habe als 15-Jährige vor öffentlichen Auftritten sogenannte "Pep-Pillen" von einem Mitglied ihres Teams bekommen. Lesley Vogel (70) erklärte nun gegenüber Daily Mail, dass sie das nicht ganz nachvollziehen könne. Sie sei damals eng in die Karriere ihrer Tochter eingebunden gewesen, habe von einer solchen Pillengabe aber nie etwas mitbekommen. "Ich habe das schon einmal gehört, und ich weiß, wer ihre Pressesprecherin war. Ihre Pressesprecherin war nicht perfekt, aber ich wusste nie etwas davon, dass sie so etwas getan hat", sagte Lesley dem Blatt.
Für Hayden selbst hatten die anregenden Medikamente offenbar weitreichende Folgen, wie sie beschreibt. Denn sie war überzeugt davon, dass sie die Grundlage für ihr späteres Suchtproblem bildeten: "Sie wurden zur Einstiegsdroge, die mich zum vermeintlich Guten an Medikamenten und zum Niedergang durch die Sucht führte", hieß es in dem Werk, aus dem InStyle zitierte. Ihre Mutter betonte gegenüber Daily Mail, dass sie diese Geschichte nie von Hayden persönlich gehört habe: "Sie hat mir das nie gesagt, aber sie erzählte anderen, dass es so passiert sei." Eine andere Version der Ereignisse legte Lesley dabei aber nicht vor. Ihre Zweifel stützt sie darauf, dass sie trotz ihrer damaligen Nähe zum Berufsleben ihrer Tochter nichts von den angeblichen "Pep-Pillen" bemerkt habe.
Hayden hatte sich in ihren Memoiren ausführlich mit Sucht, Traumata und dem Aufwachsen im Rampenlicht beschäftigt. Sie hinterfragte dabei auch, ob die frühe Anerkennung für gespieltes Leid ihren Blick auf echten Schmerz verändert habe. "Unterbewusst begann ich, Katastrophen mit Bewunderung zu verbinden; die Menschen liebten mich, weil mir erfundene schlimme Dinge widerfuhren", schrieb sie in "This Is Me: A Reckoning". Das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter galt über Jahre hinweg als belastet. Lesley war früher als Managerin für ihre Tochter tätig, Kontakt hatten sie zuletzt jedoch keinen mehr. Nach dem Tod Haydens fand Lesley dennoch warme Worte: Ihre Tochter solle wegen ihrer Intelligenz, ihres Talents und ihrer Entschlossenheit in Erinnerung bleiben.


























