ZZ-Top-Schlagzeuger Frank Beard (77) wurde privat beigesetzt
Rund drei Wochen nach seinem Tod ist Frank Beard (77) in seiner Heimat Texas beigesetzt worden. Der Schlagzeuger der Band ZZ Top wurde am Dienstagnachmittag im Forest Park Southwest im engsten Kreis verabschiedet. Wie aus einer TMZ vorliegenden Gedenkkarte hervorgeht, war die Zeremonie als Feier seines Lebens gestaltet. Neben Franks Familie und engen Freunden kamen auch seine Bandkollegen von ZZ Top sowie Mitglieder der Crew zusammen, um sich von dem Musiker zu verabschieden. Die Öffentlichkeit blieb dabei bewusst außen vor. Der Rockstar war am 17. August im Alter von 77 Jahren auf seiner texanischen Ranch gestorben. Fast sechs Jahrzehnte lang hatte er den Sound der erfolgreichen Rockband am Schlagzeug entscheidend mitgeprägt. Nun erwiesen ihm die Menschen, die ihm privat und beruflich besonders nahestanden, gemeinsam die letzte Ehre.
Dass die Trauerfeier so klein gehalten wurde, hatte laut TMZ einen bestimmten Grund: Die Menschen aus Franks engstem Umfeld sollten ungestört Abschied nehmen können. Auch seine letzten Tage hatte der Schlagzeuger im Kreis seiner Liebsten verbracht. Nach Angaben des zuständigen Gerichtsmediziners war Frank nach einer Hospizbetreuung auf seinem Anwesen gestorben, während seine Familie bei ihm war. Eine genaue Todesursache wurde bislang nicht öffentlich gemacht. Bereits vor seinem Tod hatten seine gesundheitlichen Probleme deutliche Spuren im Terminkalender der Band hinterlassen. Die Band musste ihr für den 5. August vorgesehenes Konzert im Hollywood Bowl absagen. Seit März hatte Frank zudem mehrfach bei der laufenden Tournee aussetzen müssen. Welche Beschwerden ihm konkret zu schaffen machten, war nicht näher erläutert worden.
Frank prägte über fast sechs Jahrzehnte hinweg gemeinsam mit seinen Bandkollegen den unverwechselbaren Sound von ZZ Top. In der klassischen Besetzung mit Billy Gibbons (76) und dem 2021 verstorbenen Dusty Hill (†72) lieferte er den markanten Rhythmus zu bekannten Songs wie "La Grange", "Tush" und "Sharp Dressed Man". Sein präzises Schlagzeugspiel wurde damit zu einem festen Bestandteil zahlreicher Erfolge der Rockband. Trotz seiner gesundheitlichen Probleme war Frank zunächst weiterhin Teil der laufenden Tournee gewesen, musste seit März jedoch wiederholt pausieren. Als sich sein Zustand offenbar weiter verschlechterte, verbrachte der Musiker seine letzten Tage während einer Hospizbetreuung auf seiner Ranch im texanischen Richmond. Dort konnte er bis zu seinem Tod im Beisein seiner Familie bleiben. Mit der Beisetzung im kleinen Kreis nahmen nun auch seine langjährigen Bandkollegen, Freunde und Crewmitglieder persönlich Abschied von ihm.



















