Prinz William sieht offenbar keinen Weg zurück zu Harry

Prinz William sieht offenbar keinen Weg zurück zu Harry

- Patricia Schlösser-Christ
Lesezeit: 3 min
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Am 26. August ist Prinz Harry (42) gemeinsam mit Herzogin Meghan (45) und den Kindern Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) nach Großbritannien zurückgekehrt. An dem tiefen Zerwürfnis mit seinem Bruder Prinz William (44) soll die neue räumliche Nähe allerdings nichts geändert haben. Wie das Magazin People berichtet, hatten die Brüder seit der Heimkehr der Sussexes keinen direkten Kontakt. Harry soll zwar weiterhin auf eine Versöhnung mit seiner Familie hoffen, für William gibt es dem Bericht zufolge aber weder im privaten Verhältnis noch bei der royalen Arbeit einen Weg zurück. Die Royal-Historikerin Amanda Foreman findet gegenüber dem Blatt deutliche Worte für den Zustand der Bruderbeziehung: "Im Moment hat es sich von einem heißen Krieg zu einem sehr, sehr kalten Krieg entwickelt." Statt eines offenen Konflikts herrscht demnach eisige Funkstille. Ein klärendes Gespräch zwischen William und Harry scheint damit nicht in Sicht zu sein.

Wie es mit Harry innerhalb der Familie weitergeht, überlässt William offenbar seinem Vater. Royal-Autor Russell Myers erklärt gegenüber dem Magazin, dass der Prinz von Wales König Charles III. (77) selbst entscheiden lasse, welche Beziehung dieser künftig zu seinem jüngeren Sohn pflegt. Seine eigene Haltung fällt dem Autor zufolge hingegen deutlich kompromissloser aus. "Mit Blick auf die Zukunft wird er keinerlei Beziehung zu ihnen haben, weder beruflich noch privat", betont der Experte. Charles scheint sich seinem jüngeren Sohn unterdessen vorsichtig wieder anzunähern. Im Juli traf der Monarch Harry, Meghan, Archie und Lilibet in Highgrove. Seit dem Umzug der Familie soll er zudem mindestens einmal mit Harry gesprochen haben. In einem Punkt sind sich König und Thronfolger dennoch einig: Harry und Meghan bleiben nicht arbeitende Mitglieder der Royal Family und übernehmen somit keine repräsentativen Aufgaben für das Königshaus. Ein offizielles Schreiben des Königs bestätigte Anfang September, dass sich an diesem Status nichts geändert hat.

Williams Distanz zu Harry soll auch mit dessen öffentlichen Äußerungen über Prinzessin Kate (44) zusammenhängen. Royal-Autor Robert Jobson erklärte zuletzt, dass William Kritik an seiner eigenen Person eher wegstecken könne – bei Angriffen auf seine Frau ziehe er jedoch eine klare Grenze. Besonders schwer wiege für ihn demnach, dass Kate auf öffentliche Schilderungen nicht ohne Weiteres reagieren könne. Harrys Heimkehr fällt zudem in eine für das Paar sehr bedeutsame Phase: Kate befindet sich nach ihrer Krebsbehandlung in Remission, während ihr ältester Sohn Prinz George (13) gerade seine Schulzeit im Internat Eton begonnen hat. Von der Rückkehr der Sussexes sollen William und Kate überrascht und wenig begeistert gewesen sein. Öffentlich wollen die beiden die familiären Spannungen laut People aber nicht in den Mittelpunkt stellen, sondern sich weiterhin auf ihre drei Kinder und ihre royalen Aufgaben konzentrieren.

Prinz William und Prinz Harry, britisches Königshaus
Getty Images
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Prinz Harry und Herzogin Meghan beim NBA All Star 2026 in Los Angeles
Imago
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Ankunft von Prinz George am Eton College mit Catherine, Princess of Wales, und Prinz William, Prince of Wales
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Hat Prinz William recht damit, für Harry privat und beruflich keinen Weg zurück zu sehen?