Prinz Harry und Meghan sollen sich von Royal-Regeln lossagen
Prinz Harry (42) und Herzogin Meghan (45) sollen sich offenbar von einem Teil der Bedingungen distanzieren, die sie 2020 im Zuge des sogenannten Megxit mit dem britischen Königshaus vereinbart hatten. Wie The i berichtet, geht es dabei auch um Standards, die für arbeitende Royals gelten sollten und die damals mit den sogenannten Nolan-Prinzipien in Verbindung gebracht wurden. Die sieben Nolan-Prinzipien selbst stehen für Selbstlosigkeit, Integrität, Objektivität, Rechenschaftspflicht, Offenheit, Ehrlichkeit und Führungsstärke. Im Zusammenhang mit Harry und Meghan ging es laut dem Bericht darüber hinaus um Erwartungen wie Zurückhaltung bei politischen Kontroversen, die Unterstützung der britischen Regierungslinie bei Auslandsauftritten und eine Trennung zwischen ihrem royalen Status und kommerziellen Interessen. Genau diese Vorgaben wollen die Sussexes laut dem Bericht künftig offenbar nicht länger akzeptieren. Ob sich die beiden nach ihrer Rückkehr aus den USA nach Großbritannien tatsächlich offiziell von den damaligen Vereinbarungen distanziert haben, bleibt jedoch offen. Möglich ist auch, dass damit lediglich Praktiken bestätigt werden, die das Paar ohnehin schon seit Längerem verfolgt.
Die Vereinbarung hatten Harry und Meghan damals noch mit der inzwischen verstorbenen Queen Elizabeth II. (†96) getroffen. Ein Modell, bei dem das Paar zwar teilweise als arbeitende Royals auftritt, zugleich aber die Vorteile seiner Position innerhalb des Königshauses nutzt, war dabei ausdrücklich ausgeschlossen worden. Als mögliche Verstöße gegen diese Linie nennt The i zwei Beispiele: Meghans Verwendung ihres HRH-Titels im vergangenen Jahr sowie eine mögliche Vermischung ihrer geschäftlichen und wohltätigen Aktivitäten. Konkret geht es dem Bericht zufolge um Kleidungsstücke, die Meghan bei einem Treffen mit Betroffenen des antisemitischen Anschlags am Bondi Beach trug und die anschließend über eine E-Commerce-App beworben wurden. An dem Unternehmen hinter der App soll die zweifache Mutter beteiligt sein. Eine offizielle Reaktion von Harry, Meghan oder dem Buckingham-Palast auf die angebliche Abkehr von den bisherigen Auflagen gibt es bislang nicht.
Erst vor wenigen Tagen hatten sich Harry und Meghan dagegen gewehrt, vom Buckingham-Palast lediglich als Privatpersonen mit geschäftlichen und wohltätigen Interessen betrachtet zu werden. Aus ihrem Umfeld hieß es demnach, das Paar verstehe sich weiterhin als Teil des öffentlichen Lebens. Gleichzeitig legen die beiden Wert darauf, auch persönlich weiterhin zur königlichen Familie zu gehören. Seit ihrem Rückzug aus dem Kreis der arbeitenden Royals bestreiten die Eltern von Archie (7) und Lilibet (5) ihren Lebensunterhalt unabhängig vom Königshaus und beziehen keine öffentlichen Gelder mehr. Die aktuelle Debatte dürfte zugleich das ohnehin schwierige Verhältnis zu den Royals weiter in den Fokus rücken. König Charles (77) soll nach dem Wiedersehen mit seinem Sohn im Juli weiteren privaten Kontakt begrüßt haben. Prinz William (44) hält dagegen seit dem öffentlichen Zerwürfnis rund um den Rückzug seines Bruders weiterhin Abstand zu Harry.






















