Schulwechsel von Prinz Harrys Kids soll Taktik gewesen sein
Der überraschend schnelle Schulwechsel von Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) beschäftigt weiterhin die royalen Beobachter. Der frühere Royal-Pressesprecher Dickie Arbiter stellt nun eine brisante These auf. Er vermutet, dass Prinz Harry (42) und Herzogin Meghan (45) die Entscheidung als Druckmittel nutzen könnten, um dauerhaften Personenschutz zu erhalten. In einer Diskussionsrunde bei TalkTV sagte er zu Moderator Jeremy Kyle: "Meine Vermutung ist, dass sie es als Hebel benutzen, damit RAVEC ihnen 24-Stunden-Schutz gewährt." Gemeint ist das Royal and VIP Executive Committee, das über den Schutz von Royals in Großbritannien entscheidet. Dass Harry und Meghan den Schulwechsel als Druckmittel für einen Rundum-Personenschutz nutzen wollen, ist jedoch nicht belegt. Es handelt sich bei dieser These ausschließlich um die Interpretation der beiden TalkTV-Gesprächspartner. Als offizieller Grund für die Entscheidung wurden vielmehr Sicherheitsprobleme auf dem etwa 45 Minuten langen Schulweg angeführt.
Jeremy schlug in der Sendung in dieselbe Richtung: Der Vorgang habe nichts mit den Kindern zu tun, sondern sei eine Botschaft an alle, die Harrys Forderungen nach Personenschutz ablehnten. Dem Ehepaar warf der Moderator vor, "die Leute wieder zu manipulieren". Dickie fragte sich derweil, warum Harry und Meghan die Fahrtdauer nicht vor der Anmeldung überprüft oder den Weg unter realistischen Verkehrsbedingungen getestet hätten. Eine bewachte Fahrt zur Schule hält der Palastkenner für ausgeschlossen: "Wenn Harry glaubt, dass er eine Eskorte mit blauem Blinklicht bekommt, um seine Kinder zur Schule zu bringen, dann irrt er sich gewaltig", sagte er. Als Vergleich führte er Prinzessin Diana (†36) an, die William und Harry ebenfalls ohne Blaulicht zur Schule nach Notting Hill gebracht habe. Dabei sei sie lediglich von einem zweiten Wagen begleitet worden.
Wie das Magazin Hello! zuvor berichtete, war nicht die Qualität der Schule der Auslöser für den Wechsel. Vielmehr hätten die Entfernung vom Wohnort und der dichte Verkehr es dem kleinen privaten Sicherheitsteam erschwert, die täglichen Fahrten zuverlässig abzusichern. Eine Harry und Meghan nahestehende Quelle erklärte dem Magazin: "Es ist wirklich schade, denn sie liebten die Schule, die Kinder und deren Eltern sehr. Sie war in jeder Hinsicht perfekt für sie, und die Kinder haben ihre Zeit dort wirklich genossen. Sie wollten unbedingt, dass es funktioniert, mussten aber eine schwierige Entscheidung treffen, weil das Team den Schulweg operativ nicht sicher gestalten konnte." Ein Sprecher der Sussexes ergänzte: "Die Entscheidung, dass die Kinder die Schule wechseln, wurde nach einem Gespräch mit dem Sicherheitsteam der Familie über die praktische Umsetzbarkeit der bisherigen Regelung getroffen." Darüber, ob hinter der Entscheidung tatsächlich auch Kalkül steckt, kann nur spekuliert werden.
























