Harry und Meghan wollen sich bei Kritik durch Palast wehren
Herzogin Meghan (45) und Prinz Harry (42) haben offenbar genug davon, Kritik aus dem Buckingham-Palast unkommentiert stehen zu lassen. Nach ihrer Rückkehr nach Großbritannien sollen die beiden fest entschlossen sein, künftig direkt zu reagieren, wenn Aussagen des Königshauses ihnen nicht passen. Aufseiten des Palasts sieht man die Sache dem Vernehmen nach anders. König Charles III. (77) soll nicht auf jede Beschwerde, jeden Vorwurf und jede empfundene Kränkung reagieren wollen. Auch Prinz William (44) habe kein Interesse an einem öffentlich ausgetragenen Krieg – falsche Darstellungen wolle er aber gegebenenfalls schnell und entschieden korrigieren lassen. Für neuen Unmut sorgte laut OK! zuletzt ein Schreiben des Königs an britische Behörden. Darin wurden Harry und Meghan als Privatpersonen ohne offizielle Aufgaben für das Königshaus eingeordnet. Ihre Wohltätigkeitsarbeit finde ausschließlich in privater Funktion statt.
Der Sprecher der Sussexes erklärte gegenüber der BBC, das Paar sei "ein wenig überrascht, nicht vorab darüber informiert worden zu sein". Anschließend schickte das Team der beiden dem Palast Fragen, um offene Punkte zu klären. Ein Insider widersprach gegenüber People: "Sie sind Personen des öffentlichen Lebens. Die Öffentlichkeit weiß, wer sie sind. Die Vorstellung, dass sie ein normales, 'privates' Leben führen können, ist leider nicht realistisch." Sechs Jahre lang lebte das Paar mit seinen beiden Kindern in Kalifornien – und hielt sich in vielen Momenten zurück. Damit soll nun Schluss sein. Auf der Substack-Seite des Journalisten Rob Shuter beschreibt ein Insider die neue Haltung der Sussexes deutlich: "Harry und Meghan fühlen sich völlig entfesselt. Sie glauben, dass Schweigen ihnen früher nicht geholfen hat, deshalb lautet ihre Einstellung jetzt: Wenn der Palast etwas sagt, das ihnen nicht gefällt, werden sie antworten. Sie haben keine Angst mehr vor den Konsequenzen."
Die Lage zwischen Harry und seinem Vater ist derzeit ohnehin wieder angespannter. Nach der Rückkehr der Sussexes hatte es zunächst nach einer vorsichtigen persönlichen Annäherung ausgesehen. Der Herzog von Sussex und Charles sollen zeitweise etwa einmal pro Woche miteinander telefoniert haben. Dabei ging es insbesondere um Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5), deren Schulalltag sowie mögliche Treffen des Königs mit seinen Enkeln. Ein persönliches Treffen hat es aber nicht gegeben. Nach einem hitzigen Telefonat soll der direkte Draht zwischen Vater und Sohn dann wieder abgebrochen sein. Die Kommunikation laufe seither erneut über einen Berater.























