Dieser Teddy entpuppt sich bei "Bares für Rares" als Flop
Mit großen Hoffnungen und einem Plüschtier im Arm machten sich Andreas und sein Sohn Nick Nolte (85) auf den Weg zu Bares für Rares. Der Teddybär, einst im Besitz von Nicks Großmutter, sollte eigentlich ein kleines Vermögen wert sein – Vater und Sohn schwebten zwischen 2.000 und 2.500 Euro vor. Doch die Expertise in der ZDF-Trödelshow sorgte für eine herbe Ernüchterung, wie Kino.de schreibt. Sachverständiger Sven Deutschmanek (50) musste den beiden erklären, dass es sich weder um einen Steiff-Bären noch um eine echte Antiquität handelte. Stattdessen stammt das Kuscheltier aus den 1970er-Jahren und wurde günstig produziert. Sein Urteil: gerade einmal 200 Euro. Besonders bitter: Nicks Großmutter soll für den Bären früher rund 2.000 D-Mark hingelegt haben. Schon damals hielt der Großvater die Anschaffung für völlig überteuert – und sollte am Ende recht behalten.
Der Experte stellte fest, dass der Teddy in den USA hergestellt und zudem nicht besonders hochwertig verarbeitet wurde. Nur bei einem tatsächlich antiken Exemplar eines namhaften Herstellers wäre der Wunschpreis aus seiner Sicht überhaupt in Reichweite gewesen. Und damit war die Enttäuschung noch nicht einmal komplett – denn Moderator Horst Lichter (64) entschied, die beiden gar nicht erst zu den Händlern weiterzuschicken. Er befürchtete, dass sie dort nicht einmal den Schätzpreis erzielen könnten, und verweigerte den sympathischen Gästen aus Mitgefühl die Händlerkarte. Ohne diese war für Andreas und Nick auch die Chance auf eine Verhandlung im Händlerraum dahin. Die Möglichkeit, den Preis durch geschicktes Feilschen doch noch nach oben zu treiben, gab es für die beiden schlicht nicht.
Dass Gäste ausgebremst werden und keine Händlerkarte bekommen, passiert immer wieder. Auch Eva-Maria Manigk aus Berlin erlebte in der Sendung einen ähnlichen Moment. Sie hatte zwei alte Kodak-Kameras dabei und erhoffte sich rund 250 Euro dafür. Doch auch sie bekam keine Händlerkarte in die Hand gedrückt und musste ohne Verhandlung wieder abreisen – Horst wollte ihr eine zusätzliche Enttäuschung erst gar nicht zumuten. Der Ablauf ist bei der beliebten Sendung klar geregelt: Erst wenn die Sachverständigen ihre Einschätzung abgegeben haben und die Gäste eine Händlerkarte erhalten, dürfen sie den Händlerraum betreten. Dort wird dann um den endgültigen Verkaufspreis gefeilscht, der durchaus über oder unter der Expertise liegen kann. Ohne eine solche Karte muss man seine Objekte wieder einpacken und die Heimreise antreten.

























