Schwerer Vorwurf: König Charles soll Diana-Tod gefreut haben
Mit seinen Memoiren "Swan Song – My Sister, Diana" erhebt Charles Spencer (62) schwere Anschuldigungen gegen König Charles (77). Erste Exemplare sollen bereits durchgesickert sein. Unter anderem veröffentlichte Daily Mail Auszüge daraus. Darin schildert der Bruder von Prinzessin Diana (†36) ein Telefonat mit dem damaligen Prinzen Charles unmittelbar nach dem tödlichen Autounfall seiner Schwester am 31. August 1997 in Paris. Der heutige König habe in diesem Gespräch "wie ein Lottogewinner" gewirkt. Auch andere Personen im Buckingham Palace seien nach der erschütternden Nachricht vom Tod der Prinzessin "erleichtert – ja, sogar erfreut" gewesen, behauptet der Autor laut dem Blatt. Spencer geht in seinem Buch sogar noch weiter: Seiner Einschätzung nach habe Charles nur im Blick gehabt, dass er nun Camilla Parker Bowles (79) heiraten könne.
Das Königshaus meldete sich am Mittwochabend zu Wort und wies die Anschuldigungen indirekt zurück. "Obwohl wir uns grundsätzlich nicht zu Büchern äußern, ist sich Seine Majestät bewusst, dass der Schmerz über die Trauer um einen Geschwisterteil die Vernunft trübt, das Urteilsvermögen beeinträchtigt und die Erinnerung auf eine Weise verfälschen kann, die anderen nicht bewusst ist – selbst viele Jahre nach einem solchen Verlust", hieß es in einer offiziellen Mitteilung. Ein weiteres Kapitel war dem Trauerzug gewidmet. Charles habe angeblich darauf bestanden, gemeinsam mit Prinz William (44), Prinz Harry (42) und ihm hinter dem Sarg seiner Ex herzugehen. Palastmitarbeiter hätten laut Dianas Bruder befürchtet, dass der damalige Thronfolger von der Öffentlichkeit beschimpft werden könnte. Mit seinen jungen Söhnen an der Seite "wäre man sicher vor Beleidigungen geschützt" gewesen, zitiert das Blatt aus dem Buch.
Auch von der Ehe seiner verstorbenen Schwester zeichnet Charles ein düsteres Bild. Laut einer Freundin habe Diana kurz vor der Hochzeit von ihrem Bräutigam gehört, "sie müsse wissen, dass er sehr glücklich darüber sei, sie zu heiraten, aber eigentlich nicht in sie verliebt sei". Die Prinzessin sei überzeugt gewesen, Charles' "Herz habe einer anderen gehört". Vor der Trauung habe Diana die Beziehung beenden wollen, aber die Vorbereitungen der Royal Family seien damals zu weit fortgeschritten gewesen. Ihr Bruder schreibt über Dianas seelische Verfassung: "Es ist eine traurige Tatsache, dass Diana in ihren letzten Lebensjahren mehr als einmal mit dem Auto zu Beachy Head fuhr, dem höchsten Kreidefelsen Englands, und dabei darüber nachdachte, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Ihre Liebe zu ihren Söhnen hielt sie davon ab, diesen Schritt zu gehen."




























