

Dianas Hochzeitsreise wurde wegen Camilla zu einem Albtraum
Als Prinzessin Diana (†36) und der damalige Prinz Charles (77) im Juli 1981 heirateten, war es für die Welt die Traumhochzeit schlechthin. Doch hinter der glänzenden Fassade verbarg sich eine ganz andere Wahrheit. Auf der zwölftägigen Luxuskreuzfahrt im Mittelmeer an Bord der königlichen Yacht Britannia litt die damals 20-jährige Diana im Verborgenen. Wie das Magazin People berichtet, träumte sie nachts ständig von Camilla Bowles (79) – der Frau, die sie als Geliebte ihres Mannes betrachtete. "Ich war vollständig besessen von ihr", gab Diana in geheimen Tonbandaufnahmen zu, die später als Grundlage für Andrew Mortons Biografie "Diana: Her True Story – In Her Own Words" aus dem Jahr 1992 dienten.
Schon vor der Hochzeit hatte Diana ein Armband entdeckt, das Charles seiner Ex-Geliebten als Abschiedsgeschenk gekauft hatte. Auf der Hochzeitsreise fielen ihr dann zwei Fotos von Camilla aus Charles' Terminkalender entgegen, als das Paar ihre Termine abgleichen wollte. Den entscheidenden Streit lösten jedoch Manschettenknöpfe aus, die Camilla Charles geschenkt hatte – mit zwei ineinander verschlungenen C's. Charles trug sie auch auf der Hochzeitsreise. "Ich sah die Manschettenknöpfe an seinen Handgelenken aufblitzen", erinnerte sich Diana laut der Biografie. "Ich verstand es sofort und sagte: 'Das war Camilla, die sie dir gegeben hat, oder?' [...] Mein Gott, wie wir uns danach gestritten haben!" Neben dieser emotionalen Qual kämpfte Diana auf der Hochzeitsreise auch mit schweren Anfällen von Bulimie. In einem vielbeachteten BBC-Panorama-Interview von 1995 beschrieb sie ihre Essstörung als "heimliche Krankheit" und als stillen Hilferuf: "Ich rief verzweifelt nach Hilfe, gab aber die falschen Signale."
Die Ehe von Diana und Charles hielt dem Druck nicht stand. 1992 trennten sich die beiden, vier Jahre später folgte die offizielle Scheidung. Beide gestanden schließlich Untreue ein. Charles fand den Weg zurück zu Camilla, die er 2005 heiratete. Heute ist sie als Königin Camilla an seiner Seite. Diana erlebte diese Entwicklung nicht mehr: Sie starb am 31. August 1997 im Alter von 36 Jahren bei einem Autounfall in Paris, als der Fahrer des Wagens, in dem sie gemeinsam mit ihrem Freund Dodi Al-Fayed (†42) saß, in einem Tunnel mit hoher Geschwindigkeit verunglückte. Königshausexpertin Catherine Mayer kommentierte die tragische Geschichte gegenüber dem Magazin People so: "Das Faszinierendste an Charles und Diana war, dass sie heirateten, ohne das Geringste voneinander zu verstehen – oder zu begreifen, was sie sich selbst damit antaten. Das Ganze war tragisch und dunkel."











