Elefantenfotos: König Carl Gustaf als Tierquäler kritisiert
Wirbel um Schwedens König Carl Gustaf (80)! Nach einem Besuch im Tierpark Kolmården in dieser Woche sieht sich der Monarch mit heftiger Kritik konfrontiert. Das Königshaus veröffentlichte am Dienstag auf Instagram zwei Aufnahmen, die den 80-Jährigen gemeinsam mit den Elefanten Bua und Sanoi sowie ihren Pflegern zeigen. Was als freundlicher Einblick in einen Arbeitstag gedacht war, löste jedoch eine Debatte aus: In der Kommentarspalte melden sich zahlreiche Nutzer, die sich um den Platz und die Lebensbedingungen der Tiere sorgen. Ein besonders schwerer Vorwurf wird dabei laut. "Es ist Tierquälerei, Elefanten in Tierparks und Zoos zu halten!", schreibt ein User unter dem Beitrag, wie Hänt berichtet.
Ein anderer Nutzer kommentierte sarkastisch: "Genau so leben Elefanten am liebsten: eingeengt und von Zäunen umgeben." Der Tierpark selbst wies die Vorwürfe zurück und betonte, dass das Wohlergehen der Tiere oberste Priorität habe. Gegenüber SVT Nyheter erklärte Kolmården: "Die Fürsorge für unsere Tiere werden wir immer an erste Stelle setzen, sie ist ein Grundpfeiler unserer Arbeit. Die Tiere werden von ausgebildeten und erfahrenen Tierpflegern, Tierärzten und einem Zoologen betreut, die die einzelnen Tiere ebenfalls gut kennen." Der Tierpark weist die Vorwürfe gegen die Haltung somit zurück und betont, dass das Wohlergehen der Tiere oberste Priorität habe.
Für Kolmården ist die Kritik an der Tierhaltung kein Novum, denn der Park stand deswegen bereits mehrfach in der Diskussion: So stellte die zuständige Provinzialverwaltung Östergötland Anfang 2026 Mängel bei der Tierhaltung im Delfinarium fest. Der Palast selbst präsentierte den Termin als Wiedersehen: Carls besondere Beziehung zu Bua und Sanoi geht auf das offizielle Geschenk des inzwischen verstorbenen Rama IX. zurück, der Thailand damals regierte.






















