Mit 91 greift Dieter Hallervorden wieder zur Zigarette
Dieter Hallervorden (91) greift mit 91 Jahren wieder zur Zigarette. Zuvor hatte der Schauspieler und Theaterleiter mehrere Jahre lang nicht geraucht. Nun gönnt er sich am Abend erneut einige Zigaretten. Wie Dieter gegenüber der Deutschen Presse-Agentur erklärte, hatten er und seine 31 Jahre jüngere Frau sich ursprünglich als Nichtraucher kennengelernt. Nach Dreharbeiten habe seine Partnerin jedoch wieder mit dem Rauchen begonnen. Statt den Qualm lediglich zu ertragen, entschied sich der Künstler kurzerhand dazu, selbst wieder mitzumachen.
Dass er nach längerer Pause wieder angefangen hat, bedeutet für Dieter nach eigener Darstellung nicht, dass er die Kontrolle über das Laster verloren hat. "Ich rauche nur abends und maximal fünf am Tag", stellte er klar. Wenn er es wolle, könne er nach eigener Aussage jederzeit erneut damit aufhören. Unterstützung für einen gesundheitsbewussten Alltag erhält Dieter von einem Fitnessgadget an seinem Handgelenk. Das Gerät erfasst unter anderem seine Herzfrequenz, die Qualität seines Schlafs und sein Stresslevel. Und es hat auch klare Ansichten zum Thema Abendgestaltung: Nach 22 Uhr soll der Schauspieler weder essen noch rauchen. Ganz so streng nimmt er diese Ansagen nicht immer, räumt er ein. Die kleinen Erinnerungen des Geräts empfindet er aber durchaus als hilfreich, um im Alltag etwas gesundheitsbewusster unterwegs zu sein.
Abgesehen von seinen Abendzigaretten hält Dieter sich mit viel Bewegung fit. Noch vor dem Frühstück geht er schwimmen, trainiert auf dem Ergometer und macht leichte Dehnübungen. Ein täglicher Spaziergang gehört ebenfalls zu seinem Programm. An Ruhestand denkt der Berliner ohnehin nicht – vielmehr ist er überzeugt, dass gerade das Nichtstun Menschen altern lasse. Er selbst bezeichnet diese Lebensphase deshalb lieber als "Unruhestand". Dazu passt, dass er dem Schlosspark-Theater in Berlin weiterhin verbunden bleibt, wo unter seiner Leitung gerade die 18. Spielzeit begonnen hat. Auch auf der Bühne möchte Dieter noch lange stehen. Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur sagte er: "Solange mich meine Beine auf die Bühne tragen, solange der Kopf noch mitmacht und unten Leute sitzen, die mich sehen wollen, werde ich natürlich weiter dabeibleiben, klar."






















