Zieht Prinz Harry im Oktober für immer in die USA zurück?
Kaum haben Prinz Harry (42) und Herzogin Meghan (45) versucht, in Großbritannien Fuß zu fassen, droht offenbar bereits die nächste Kehrtwende. Einem Bericht der Daily Mail zufolge könnten der Herzog und die Herzogin von Sussex mitsamt Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) schon während der Oktober-Halbjahresferien dauerhaft in ihre einstige Wahlheimat Montecito zurückkehren. Hauptgrund für diesen plötzlichen Kurswechsel soll die nach wie vor ungeklärte Frage bezüglich des staatlichen Polizeischutzes für die Familie sein. Ein anonymer Vertrauter des Prinzen erklärte gegenüber dem Blatt, dass Harry einen dauerhaften Verbleib in seiner Heimat strikt von der Bewilligung dieser Sicherheitsmaßnahmen abhängig mache. "Wenn er ihn nicht bekommt, wird er meiner Einschätzung nach endgültig nach Montecito zurückkehren, und das könnte bereits in den Halbjahresferien sein", so der Vertraute. Zur Einordnung: Weder Harry noch Meghan haben konkrete Abreisepläne bestätigt. Auch öffentlich erklärt haben die beiden nie, dass sie Großbritannien bei einer ungünstigen Sicherheitsentscheidung wieder verlassen würden.
Die Verantwortung für diese Entscheidung liegt beim Royal and VIP Executive Committee (RAVEC). Nach der Rückkehr der Familie prüft das Gremium für jeden der beiden getrennt, welcher staatliche Schutz Harry und Meghan basierend auf ihrer individuellen Bedrohungslage zusteht. Eine Wiederherstellung ihrer alten Vorrechte ist dabei keineswegs garantiert. Seit ihrem Rücktritt als arbeitende Royals im Jahr 2020 steht den beiden die steuerfinanzierte Polizeipräsenz nicht mehr automatisch zu; zudem scheiterte Harry erst im Mai 2025 mit einem rechtlichen Einspruch gegen die bestehenden Sicherheitsauflagen. Laut dem Bericht wird Meghans Gefährdungslage nun zum ersten Mal seit dem royalen Abschied offiziell untersucht, während für Harry bereits im Juli 2026 eine separate Risikobewertung stattfand, deren Resultate jedoch geheim blieben. Für die Prüfung soll das Komitee unter anderem Angaben zu Tagesabläufen und Terminen angefordert haben. Bei den "Invictus Spirit Awards" gab sich Harry zuletzt deutlich entspannter: Die vergangenen Wochen seien "ereignisreich" gewesen, seine Familie sei in Großbritannien aber glücklich und gewöhne sich an den neuen Alltag.
Wie das US-Magazin People berichtet, planen die Sussexes, ihr Anwesen in Kalifornien als Zweitwohnsitz zu behalten und ihren Hauptwohnsitz stattdessen nach Großbritannien zu verlegen. Der Familienalltag wird dabei stark von Sicherheitsfragen bestimmt, wie der Schulwechsel von Archie und Lilibet nach nur zwei Tagen an einer britischen Schule aufgrund eines logistisch anspruchsvollen Schulwegs von den Cotswolds zeigte. Entfernung und dichter Verkehr machten es dem kleinen privaten Sicherheitsteam demnach schwer, die täglichen Fahrten zuverlässig abzusichern. Zwar hatte es im Vorfeld Sicherheitskontrollen gegeben, die praktischen Schwierigkeiten seien laut People aber erst im Alltag sichtbar geworden. Meghan blieb zuletzt bei den Kindern, um ihnen nach dem kurzfristigen Wechsel beim Einleben zu helfen. Ein erneuter Umzug im Oktober würde für den siebenjährigen Archie und die fünfjährige Lilibet einen weiteren schnellen Wechsel bedeuten.

























