Sara Kulka spricht über sexuellen Missbrauch in der Kindheit
Sara Kulka (36) hat ein Geheimnis gelüftet, das sie lange für sich behalten hat: Der Realitystar hat seine eigene Lebensgeschichte in einem Buch festgehalten. In einem emotionalen Video auf Instagram verkündete sie die Neuigkeit unter Tränen. Darin verarbeitet Sara nach eigenen Angaben Mobbing, frühen Drogenkonsum und sexuellen Missbrauch durch ein Familienmitglied. Wie belastend die Auseinandersetzung mit ihrer Vergangenheit für die zweifache Mutter ist, macht sie in dem Clip deutlich. "Es ist nicht irgendein Buch, es ist meine Geschichte und die tut weh", erklärt sie auf Instagram. Beim Aufschreiben ihrer Erlebnisse stand ihr der Journalist und Autor Fred Sellin zur Seite. Das Buch kann bereits vorbestellt werden, erscheinen soll es am 20. Oktober.
Während der Aufnahme des Videos wurde Sara mehrfach von ihren Gefühlen überwältigt. Mehrfach bricht sie in Tränen aus und muss das Video unterbrechen, bevor sie weitersprechen kann. Eigentlich hatte sie eine erfreuliche Nachricht verkünden wollen – doch das öffentliche Sprechen über ihre Vergangenheit fiel ihr sichtlich schwer. "Ich hab nicht gedacht, dass es so schlimm wird, es sollte was Positives sein", sagt sie auf Instagram. Dort hatte die Influencerin schon zuvor immer wieder Einblicke in ihre schwierige Kindheit gegeben. Das Buch soll nun jedoch ein viel vollständigeres Bild ihrer Vergangenheit vermitteln. "Ihr habt nur einen Bruchteil davon mitbekommen, deshalb wollte ich meine Geschichte erzählen", erklärt Sara. Zudem deutet sie an, dass manche Menschen versucht hätten, die Veröffentlichung zu verhindern. Wen sie damit genau meint, ließ sie offen.
Neben belastenden Erinnerungen aus ihrer Vergangenheit teilt Sara mit ihren Followern regelmäßig auch Momente aus ihrem Familienalltag. Erst Anfang September sorgte eine Nachricht über ihre zwölfjährige Tochter Mathilda für einen heftigen Schreckmoment. Die Schule hatte gemeldet, dass das Mädchen nicht zum Unterricht erschienen sei – obwohl ihr Vater sie am Morgen dort abgesetzt hatte. Für die Familie war zunächst unklar, wo sich das Kind befand. Kurz darauf klärte sich die Situation auf: Zwei Kinder waren miteinander verwechselt worden. Mathilda hatte die ganze Zeit in ihrem Klassenzimmer gesessen und am Unterricht teilgenommen. Die Schule entschuldigte sich im Anschluss bei der Familie.

























