Tochter verschwunden? Sara Kulka berichtet von Schreckmoment
Ein Anruf der Schule versetzte Sara Kulka (36) am Mittwoch in blanke Panik: Ihre zwölfjährige Tochter Mathilda sei nicht zum Unterricht erschienen. Zunächst vermutete die Reality-TV-Bekanntheit, dass das Mädchen krank beim Vater geblieben sei – schließlich war Mathilda ohnehin etwas angeschlagen. Doch ihr Ex-Mann versicherte ihr am Telefon, die Tochter am Morgen wie gewohnt an der Schule abgesetzt zu haben. Für die zweifache Mutter begann damit ein Schreckensmoment: Sie forderte, umgehend nach ihrem Kind zu suchen und die Polizei einzuschalten. Nur wenige Minuten später kam jedoch die Entwarnung, wie Sara in ihrer Instagram-Story berichtete. Die Verantwortlichen hatten schlicht zwei Kinder miteinander verwechselt. Mathilda hatte die ganze Zeit ganz normal in ihrem Klassenzimmer gesessen. Die Schule entschuldigte sich anschließend bei der Familie: "Entschuldigung, es war nicht Ihre Mathilda, es war eine andere. Ihre Mathilda ist ganz normal im Unterricht. Die andere fehlt."
Wie sehr sie die Minuten der Ungewissheit mitgenommen hatten, schilderte die Influencerin anschließend ihren Followern. "Ich war kurze Zeit in einer Schockstarre. Mein ganzes Leben hat sich vor mir abgespielt, als wäre es vorbei", erklärte sie. In ihrer Angst habe sie erneut zum Telefon gegriffen und den Vater ihrer Kinder angerufen. Dabei habe sie ihn angeschrien und beschimpft, obwohl er überhaupt nichts für die Situation konnte. Währenddessen habe er selbst versucht, Mathilda über digitale Geräte zu orten. Dass Eltern im Fall eines vermeintlich vermissten Kindes sofort informiert werden, hält Sara grundsätzlich für "wichtig und richtig". Die Verwechslung selbst kritisierte sie allerdings deutlich, schließlich seien die Auswirkungen für sie enorm gewesen. Ihre Gedanken galten anschließend auch dem anderen Mädchen: Sie hoffe, dass es dem tatsächlich fehlenden Mädchen gut gehe.
In den sozialen Medien spricht die Zweifachmutter immer wieder offen über ihre psychische Gesundheit. Bei ihr wurden unter anderem eine Panikstörung, Depressionen und ADHS diagnostiziert. Nach dem falschen Alarm habe sie deshalb einige Zeit gebraucht, um wieder richtig in der Realität anzukommen. "Mach das mal mit jemandem, der eine diagnostizierte Panikstörung hat. Mein Leben war in meinem Kopf vorbei, obwohl mein Kind ganz normal in der Schule war", machte sie auf Instagram deutlich. Erst vor Kurzem hatte das Model zudem öffentlich gemacht, dass sie auch ein Erlebnis bei Dreharbeiten zu einem TV-Format nachhaltig beschäftigte. Um welches Format es sich handelte, verriet sie nicht. Nach ihrer Schilderung bekam sie dort vor laufenden Kameras mit, wie zwei Beteiligte eine nicht anwesende Person betrogen. Nach ihrer Rückkehr habe sie das Erlebte zunächst verarbeiten müssen.























