Halle Berry weist Gewaltvorwürfe ihres Ex vehement zurück

Halle Berry weist Gewaltvorwürfe ihres Ex vehement zurück

- Patricia Schlösser-Christ
Lesezeit: 2 min
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Halle Berry (60) weist die schweren Gewaltvorwürfe ihres Ex-Mannes Olivier Martinez (60) entschieden zurück. Der Schauspieler wirft ihr vor, den gemeinsamen Sohn Maceo am Hals gepackt und gewürgt zu haben. Zudem soll sie den Jungen und ihn selbst körperlich und psychisch attackiert haben. Olivier erwirkte daraufhin ein gerichtliches Kontaktverbot, das ihn und das Kind schützen soll. Bis zur nächsten Anhörung am 16. Oktober 2026 ist Halles Kontakt zu ihrem Sohn deshalb eingeschränkt. In neuen Gerichtsdokumenten, die dem Magazin People vorliegen, weist die Oscarpreisträgerin die Darstellung nun entschieden zurück und beantragt, die Verfügung schon vorher wieder aufzuheben. "Ich habe Maceo niemals körperlich, emotional oder auf andere Weise misshandelt. Ich bin ein Opfer häuslicher Gewalt und helfe Opfern häuslicher Gewalt", erklärt sie laut dem Magazin. Zudem betont sie: "Ich bin keine Gewalttäterin. Ich würde unserem Kind niemals wehtun."

Laut den Gerichtsunterlagen soll Halle ihren Sohn in einen Würgegriff genommen und dabei gerufen haben: "Wer ist jetzt dominant?! Wer ist dominant?" Halle schildert den Abend nun jedoch völlig anders. Sie sei mit laufender Handykamera in Maceos Zimmer gegangen, um ihn dazu aufzufordern, sein Videospiel zu beenden. Nachdem ihr Sohn ihr das Telefon abgenommen habe, sei ein spielerisches Gerangel entstanden, wie es zwischen beiden häufiger vorkomme. Maceo habe sich anschließend aufgebracht gezeigt und seine Mutter geschubst. Daraufhin sei Halles Verlobter Van Hunt (56) dazwischengegangen. An Maceos Körper und Hals hätten sich keinerlei Spuren befunden, betont Halle. Auch eine Entschuldigung dafür, ihren Sohn verletzt zu haben, habe es nie gegeben. Sie habe sich vielmehr "schrecklich wegen des Geschehenen" gefühlt, weil der Abend im Streit geendet habe. Videos und Nachrichten sollen nach ihren Angaben Oliviers Version widerlegen.

Halle und Olivier hatten ihre Scheidung im August 2023 abgeschlossen und sich dabei auf ein 50:50-Modell bei der Betreuung ihres gemeinsamen Sohnes verständigt. Diese ursprüngliche Regelung versucht die Schauspielerin bereits seit Längerem auf juristischem Weg wiederherzustellen. Darüber hinaus möchte sie erneut das Entscheidungsrecht zugesprochen bekommen, falls sich die Eltern bei wichtigen Fragen rund um Maceo nicht einigen können. Die jüngsten Vorwürfe und das daraus resultierende Kontaktverbot verschärfen den juristischen Konflikt nun zusätzlich. In ihrer Stellungnahme verweist Halle auch auf ihre eigene Vergangenheit. Sie hatte bereits früher öffentlich erklärt, sowohl in ihrer Kindheit als auch in einer früheren Beziehung Gewalt erlebt zu haben. Wie es im Sorgerechtsstreit weitergeht, dürfte sich bei der Anhörung Mitte Oktober zeigen.

Halle Berry und Olivier Martinez
Tristan Fewings/Getty Images for The Red Sea International Film Festival, Jemal Countess/Getty Image
Halle Berry und Olivier Martinez
Halle Berry bei der Premiere von Amazon MGM Studios' "Crime 101", 2026
Getty Images
Halle Berry bei der Premiere von Amazon MGM Studios' "Crime 101", 2026
Olivier Martinez, Model und Schauspieler
Getty Images
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