Neuer Antrag: Halle Berry kämpft vor Gericht um Sohn Maceo
Der Sorgerechtsstreit zwischen Halle Berry (60) und ihrem Ex-Mann Olivier Martinez (60) geht in die nächste Runde. Die Schauspielerin hat bei Gericht beantragt, die frühere Regelung für den gemeinsamen Sohn Maceo (13) wiederherzustellen. Laut People geht aus neuen Gerichtsdokumenten hervor, dass Halle zum ursprünglichen 50:50-Modell zurückkehren möchte, das die Eltern nach ihrer Scheidung vereinbart hatten. Zudem will sie erneut die Entscheidungsbefugnis erhalten, falls sich die beiden bei wichtigen Fragen rund um ihren Sohn nicht einigen können. In ihrem Antrag erhebt Halle zugleich schwere Vorwürfe gegen Olivier.
Sie behauptet, Maceo komme nach Aufenthalten bei seinem Vater häufig "wütend" zu ihr zurück und verhalte sich ihr gegenüber zunehmend konfrontativ. Die 60-Jährige ist überzeugt, dass ihr Ex-Mann den 13-Jährigen gegen sie beeinflusse. Außerdem wirft sie Olivier vor, sich bei Fragen rund um Schule und Therapie nicht ausreichend mit ihr abzustimmen und damit die gemeinsame Erziehung zusätzlich zu erschweren. Auch Halles Beziehung zu ihrem Partner Van Hunt (56) soll laut den eingereichten Unterlagen immer wieder für Spannungen sorgen. Die Schauspielerin behauptet, Olivier akzeptiere ihren Freund nicht und verhindere, dass sich Maceo gemeinsam mit seiner Mutter und Van auf eine funktionierende Patchwork-Situation einstellen könne. Halle möchte deshalb unter anderem erreichen, dass Olivier weiterhin an der bereits gerichtlich angeordneten Co-Parenting-Therapie teilnimmt.
Der neue Antrag folgt auf eine deutliche Eskalation des Streits. Olivier hatte zuvor eine einstweilige Verfügung gegen seine Ex-Frau beantragt und ihr vorgeworfen, Maceo körperlich angegriffen zu haben. In den Gerichtsunterlagen behauptete der Schauspieler, Halle habe ihren Sohn Ende September unter anderem am Hals gepackt und gewürgt. Halle weist diese Anschuldigungen über ihren Anwalt entschieden zurück. Ihr Rechtsbeistand bezeichnete die Vorwürfe als unbegründet und irreführend. Ein Richter hatte Olivier daraufhin zunächst eine vorläufige Schutzanordnung zugesprochen und Halles Umgang mit ihrem Sohn zeitweise eingeschränkt. Sein Antrag, Halle zusätzlich auf Alkohol und Drogen kontrollieren zu lassen, wurde jedoch abgelehnt. Über die weitere Regelung soll bei einer Anhörung Mitte Oktober entschieden werden. Halle und Olivier heirateten 2013 und trennten sich zwei Jahre später. Ihre Scheidung wurde 2023 abgeschlossen. Damals einigten sie sich auf gemeinsames Sorgerecht für Maceo. Nun kämpft Halle darum, genau diese frühere Regelung wiederherstellen zu lassen.






















