Nahla verteidigt Halle Berry gegen Missbrauchsvorwürfe
Halle Berry (60) bekommt im Sorgerechtsstreit mit ihrem Ex-Mann Olivier Martinez (60) Unterstützung von ihrer Tochter Nahla Aubry (18). Die junge Frau hat beim Los Angeles Superior Court eine eidesstattliche Erklärung eingereicht, in der sie den schweren Anschuldigungen gegen ihre Mutter widerspricht. Olivier wirft der Oscarpreisträgerin vor, ihren gemeinsamen 13-jährigen Sohn Maceo (13) körperlich angegriffen und gewürgt zu haben. Nahla, die aus Halles früherer Beziehung mit Gabriel Aubry (50) stammt, erklärt hingegen, während der gemeinsamen Zeit mit ihrem jüngeren Bruder niemals entsprechende Übergriffe beobachtet zu haben. "Ich habe meine Mutter nie dabei gesehen, wie sie Maceo geschlagen, geohrfeigt, gewürgt, gepackt oder auf irgendeine Weise körperlich misshandelt hat", heißt es laut Page Six in dem Dokument. Auch die konkreten Vorwürfe ihres ehemaligen Stiefvaters weist sie aus eigener Beobachtung zurück: "Ich habe meine Mutter nie dabei gesehen, wie sie ihre Hände um Maceos Hals legte, ihn in den Würgegriff nahm, seine Atmung einschränkte oder sich auf irgendeine Weise verhielt, die auch nur entfernt den gegen sie erhobenen Vorwürfen ähnelt."
In dem Schreiben beschreibt Nahla ihre Mutter als fürsorglich und engagiert. Die Studentin, die inzwischen für ihre Ausbildung von Kalifornien nach Massachusetts gezogen ist, räumt zwar ein, dass Halle auf Disziplin, Regeln und einen respektvollen Umgang achte. Gleichzeitig nehme sich die Schauspielerin trotz ihrer beruflichen Verpflichtungen stets Zeit für ihre Kinder. So begleite sie Maceo zu Sportveranstaltungen, Trainings und Turnieren und kümmere sich um seine schulischen, medizinischen und therapeutischen Bedürfnisse. Körperlichen Kontakt zwischen den beiden habe Nahla lediglich beim spielerischen Raufen oder Kitzeln beobachtet. Ihr Bruder habe dabei immer gelacht und anschließend weder verletzt noch verstört gewirkt. Noch wenige Tage vor dem mutmaßlichen Vorfall habe sie über die Freisprechanlage mit Halle und Maceo telefoniert. Der Teenager habe sich interessiert nach ihrem Collegealltag erkundigt und einen glücklichen, unbeschwerten Eindruck gemacht. "Ich war schockiert, sehr traurig und sehr aufgewühlt, als ich von Oliviers Vorwürfen gegen meine Mutter erfuhr", wird Nahla von People zitiert. Seit der Einreichung des Antrags habe sie nicht mehr mit ihrem Bruder gesprochen, da sie unsicher sei, welcher Kontakt rechtlich zulässig sei. Sie wolle ihm jedoch unbedingt zeigen, wie sehr sie ihn liebe.
Olivier stellt die Ereignisse vom 26. September hingegen vollkommen anders dar. Seinen Angaben zufolge soll es zu einem Streit gekommen sein, während Maceo ein Virtual-Reality-Spiel spielte. Dabei habe Halle ihren Sohn am Hals gepackt und gewürgt. Im Anschluss ordnete ein Richter vorläufige Schutzmaßnahmen an. Olivier wurde zunächst die hauptsächliche Betreuung des Jungen zugesprochen, während Halles Kontakt zu ihrem Sohn bis zur Anhörung am 16. Oktober auf gerichtlich festgelegte Besuchszeiten begrenzt wurde. Die Schauspielerin bestreitet sämtliche Vorwürfe körperlicher Gewalt und fordert die Wiederherstellung der bisherigen hälftigen Sorgerechtsregelung. Gleichzeitig beschuldigt sie ihren Ex-Mann, den gemeinsamen Sohn gegen sie zu beeinflussen. Halle und Olivier heirateten 2013, trennten sich jedoch drei Jahre später. Aus ihrer Ehe ging Maceo hervor. Ihre Tochter Nahla stammt aus der früheren Beziehung der Schauspielerin mit Gabriel Aubry.























