Großes Interesse: Karoline Schuch hat "Tatort" unterschätzt
Karoline Schuch (44) feierte am vergangenen Sonntag ihren Einstand im Kieler Tatort. In der Folge "Unter Freunden" schlüpfte sie erstmals in die Rolle der Polizeipsychologin Elli Krieger. Sie bildet gemeinsam mit Almila Bagriacik alias Kommissarin Mila Sahin das neue Ermittlerduo an der Förde. Dass der "Tatort" noch immer so hohe Wellen schlägt, hatte die Schauspielerin offenbar nicht auf dem Schirm: Mehr als sieben Millionen Menschen schalteten ein, der Marktanteil lag bei 30 Prozent.
Schon als ihr Engagement beim NDR bekannt gegeben wurde, hatte sie mit wenig Aufmerksamkeit gerechnet. "Dann kam die Meldung raus und es war das komplette Gegenteil. Anscheinend ist der 'Tatort' immer noch eine große und wichtige Institution. Ich habe es unterschätzt. Aber es freut mich natürlich, wenn es diese große Aufmerksamkeit gibt", zeigte sich die 44-Jährige im Interview mit spot on news dankbar.
Karoline übernimmt beim Tatort nicht die Rolle einer klassischen Kommissarin. Das war eine bewusste Entscheidung. "Bei einer klassischen Kommissarin hätte ich nicht gewusst, was ich da noch für eine Farbe in die Mannigfaltigkeit der filmischen Kriminalkommissare in Deutschland reinbringen soll. Bei einer Polizeipsychologin umso mehr", begründet sie ihren Entschluss. Vorgänger Axel Milberg (70) unterstützte Karoline dabei, sich für ihren Wunsch starkzumachen, beziehungsweise riet ihr dazu.


























