Angelina Kirsch zeigt ihre Beine nach der Lipödem-OP
Angelina Kirsch (38) wagte einen großen Schritt, um sich wohler in ihrem Körper zu fühlen: Das Model hat sich einer Lipödem-Operation unterzogen und zeigt ihrer Community nun erstmals die Beine nach dem Eingriff. Nur zwei Tage nach der OP meldete sich die 38-Jährige auf Instagram aus der Klinik zu Wort und berichtete, dass alles erfolgreich verlaufen sei. Die Chirurgen konnten sogar mehr Körperbereiche als ursprünglich geplant während des Eingriffs behandeln. An den Oberschenkeln, am Gesäß und am unteren Rücken wurde das krankhafte Gewebe abgesaugt – insgesamt eine beträchtliche Menge. Auf den Aufnahmen sind deutliche Schwellungen und blaue Flecken zu erkennen. Dennoch zeigt sich die ehemalige The Taste-Moderatorin erleichtert und blickt zuversichtlich auf die erste Zeit nach dem Eingriff.
"Hinter mir liegt ein Meilenstein, der mich unendlich erleichtert, aber auch emotional und körperlich absolut fordert", beschreibt Angelina ihre Erfahrung. Eigentlich sollten lediglich die vorderen Oberschenkel behandelt werden. Während der OP kamen dann aber noch weitere Bereiche dazu. "Insgesamt wurden mir unglaubliche 6,5 Liter krankhaftes Lipödemfett abgesaugt", schilderte sie in ihrem Video. Der Heilungsprozess sei schmerzhaft, doch sie wisse ganz genau, warum sie sich für diesen Weg entschieden habe. "Es ist mein Weg in ein schmerzfreies Leben", stellte das Model, das sich auch als Designerin etabliert hat, klar. Zwei Tage nach dem Eingriff seien die behandelten Stellen noch immer etwas geschwollen und blau verfärbt. Von dem bisherigen Ergebnis und dem Verlauf zeigte sich Angelina trotzdem überwältigt.
Die Lipödem-Erkrankung hatte der Moderatorin zuletzt immer mehr zu schaffen gemacht. Zwar hatte sich einiges verbessert, komplett schmerzfreie Tage blieben trotz aller Mühe aber aus. Seit Anfang 2026 hatte Angelina zunächst auf zahlreiche konservative Maßnahmen gesetzt und ihre Follower regelmäßig daran teilhaben lassen. Zu ihrer Routine gehörten unter anderem Lymphaktivierung, Trockenbürsten, gezielte Nahrungsergänzungsmittel, hormonfreie Verhütung, tägliche Anwendungen mit dem Lymphomaten, viel Wasser, Bewegung, Flachstrickkompression und eine angepasste Ernährung. Im August machte die gebürtige Neumünsteranerin ihre Zweifel an einer langfristigen Besserung öffentlich: Sie fragte sich, ob all diese Maßnahmen überhaupt ausreichen würden. Für sie stand danach fest, dass für ein Leben ohne Schmerzen wohl nur eine Operation infrage komme.






















