Motsi und Oti Mabuse plaudern über ihre Schwestern-Beziehung

Motsi und Oti Mabuse plaudern über ihre Schwestern-Beziehung

- Anita Ehlert
Lesezeit: 3 min
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Oti Mabuse (36) plant offenbar einen Schlussstrich unter ihre Karriere im Rampenlicht. Die Tänzerin erwartet derzeit in London ihr zweites Kind und will der Unterhaltungsbranche mit zwei Kindern offenbar nicht dauerhaft treu bleiben. In einem gemeinsamen Interview mit ihrer Schwester Motsi Mabuse (45), das in der Gala zu lesen ist, kündigt die Tänzerin überraschend ihren Abschied aus der Showbranche an. Lediglich der genaue Zeitpunkt sei noch offen. "Es ist keine Frage des Ob, sondern nur des Wann", erklärt Oti gegenüber dem Magazin. Aktuell arbeitet sie unter anderem als Jurorin der irischen Version von Let's Dance. Neben ihren Zukunftsplänen gewähren die beiden Schwestern in dem Gespräch auch private Einblicke in ihr Verhältnis zueinander. Das ist zwar eng, aber offenbar nicht immer frei von Konflikten.

Dabei könnten die beiden kaum unterschiedlicher an das Leben herangehen. Als ältere Schwester sieht sich Motsi in einer eher überlegten Rolle. "Ich bin sehr vorsichtig und vernünftig", beschreibt sie sich im Gespräch mit Gala. Oti hält dagegen und setzt lieber auf Risiko: "Ich möchte nichts bereuen und das Leben ohne Angst erleben", stellt die werdende Zweifachmama klar. Dass bei solch verschiedenen Sichtweisen nicht immer Einigkeit herrscht, überrascht die beiden offenbar nicht. "Wir sind alle Sturköpfe", fasst Motsi die Dynamik innerhalb ihrer Familie zusammen. Oti betont zwar, dass Kritik aus den eigenen Reihen stets aus Zuneigung entstehe – fügt aber hinzu: "trotzdem höre ich auf keinen von ihnen." Noch enger zusammengebracht habe die beiden das Muttersein. Das Muttersein habe laut Motsi "die letzte Lücke" zwischen ihnen geschlossen. Berufliches Konkurrenzdenken im Showbusiness gebe es zwischen ihnen nach eigener Darstellung nicht, stattdessen unterstützten sie sich gegenseitig.

Wie heftig ein Streit zwischen den Schwestern werden kann, zeigte sich bereits nach Otis Umzug von Südafrika nach Deutschland. Motsi sprach damals ein Jahr lang nicht mit ihr. Der Grund: Oti schlug dort ihren eigenen Karriereweg ein und baute zusammen mit ihrem späteren Ehemann Marius Iepure (44) ein Tanzprojekt auf. Im Interview mit der Gala kommt Motsi zudem auf ein einschneidendes Erlebnis ihrer Kindheit zu sprechen: den Suizid ihres Bruders, den sie im Alter von zehn Jahren miterlebte. "Es ist ein Trauma", sagt sie dazu. Erst im Alter von 40 Jahren habe sie das Erlebte im Rahmen einer Therapie aufgearbeitet. Diese Unterstützung habe auch ihren heutigen Umgang mit der schmerzhaften Erinnerung verändert. "Heute weiß ich, dass solche Erfahrungen einen Menschen ein Leben lang begleiten können. Aber ich habe gelernt, besser damit umzugehen und darüber zu sprechen", erklärt Motsi. Damit thematisieren die Schwestern neben ihren Konflikten auch ein Ereignis, das ihre Familie nachhaltig geprägt hat.

Motsi und Oti Mabuse bei den National Television Awards 2020
Doug Peters/Empics/Actionpress
Motsi und Oti Mabuse bei den National Television Awards 2020
Oti Mabuse mit ihrer Schwester Motsi
Getty Images
Oti Mabuse mit ihrer Schwester Motsi
Oti und Motsi Mabuse bei "Let's Dance", 2016
ActionPress
Oti und Motsi Mabuse bei "Let's Dance", 2016
Oti Mabuse denkt über einen Abschied aus dem Rampenlicht nach: Wie findet ihr diesen Plan?