Kelly Clarkson in kuriosen Streit um Deko-Vogel verwickelt

Kelly Clarkson in kuriosen Streit um Deko-Vogel verwickelt

- Carina Bukenberger
Lesezeit: 2 min
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Ein Shoppingtrip nach Brooklyn Heights hat für Kelly Clarkson (44) ein überraschendes Nachspiel: Am vergangenen Samstag besuchte die Sängerin den Spielzeugladen Art of Play und verguckte sich dort in Molly – einen mechanischen Singvogel, der an der Wand montiert ist und für 15.000 Dollar (rund 13.700 Euro) angeboten wurde. Doch das Gespräch mit einem Mitarbeiter lief offenbar nicht wie erhofft: Kelly beschrieb den Umgang als extrem herablassend und verglich den Vorfall mit dem "Pretty Woman"-Moment, in dem Julia Roberts (58) in ihrer Rolle als Vivian in einer Edelboutique abblitzt. Möglicherweise habe man sie nicht erkannt und ihr daher ein günstigeres Modell für rund 2.000 Dollar (etwa 1.830 Euro) angeboten. Doch für die Musikerin war der Drops gelutscht: Empört stürmte sie aus dem Laden, ehe sie ihrem Ärger im Netz Luft machte. Mitinhaber Adam Rubin reagierte daraufhin zügig und erklärte öffentlich, der Mechanikvogel sei an der Wand fest installiert und deshalb nicht einfach zum Mitnehmen gedacht gewesen. Doch Kelly hatte die Situation anders in Erinnerung und konterte prompt: "Okay, cool. Ihr seid also nicht nur unhöflich, sondern auch Lügner. Verstanden", schrieb sie auf Instagram.

Der Inhaber bestritt gegenüber Page Six nachdrücklich, dass die Sängerin unhöflich behandelt worden sei. Insgesamt habe die Interaktion keine fünf Minuten gedauert, wobei dem Personal erst beim Hinausgehen Kellys Unmut aufgefallen wäre. Der Social-Media-Beitrag der Sängerin trat jedoch umgehend eine Lawine los, woraufhin das Spielwarengeschäft innerhalb von fünfzehn Minuten mit derben Drohanrufen und Hassnachrichten überzogen wurde. Der Inhaber bezeichnete die angespannte Situation vor Ort als "lächerlich" und "surreal", ehe der Laden mit feinem Humor reagierte und den Verkaufspreis der gefiederten Wanddekoration kurzerhand auf astronomische 15 Millionen Dollar (rund 13,7 Millionen Euro) anhob.

Für Kelly reiht sich das unschöne Shoppingerlebnis in eine ohnehin bewegte Phase ein, in der sie sich nach dem Tod ihres Ex-Mannes Brandon Blackstock (†48) primär um die emotionale Stabilität ihrer zwei Kinder kümmert. Obwohl ein Insider aus ihrem Umfeld die zweifache Mutter als absolut bodenständigen Menschen beschreibt, der normalerweise keinen Wirbel um Nichtigkeiten veranstaltet, schlug dieser Vorfall spürbar hohe Wellen. Auf der großen Konzertbühne in Las Vegas ließ sich die Popikone kurz darauf laut TMZ allerdings nichts anmerken und performte ihre größten Hits vor Tausenden Fans, ohne den kuriosen Vogelstreit auch nur mit einem einzigen Wort zu erwähnen.

Kelly Clarkson, Sängerin
Getty Images
Kelly Clarkson, Sängerin
Kelly Clarkson, Sängerin
IMAGO / Hutchins Photo
Kelly Clarkson, Sängerin
Kelly Clarkson und Brandon Blackstock
IMAGO / Zoonar II
Kelly Clarkson und Brandon Blackstock
Hat Kelly mit ihrer öffentlichen Kritik an dem Laden richtig reagiert?