Psychologe stoppte ihn: Christian wollte Promi-BB abbrechen
Fast wäre Christian Lell (42) freiwillig durch die Tür des Containers spaziert – und zwar lange vor dem großen Finale. Der ehemalige Fußballprofi fühlte sich bei Promi Big Brother von seinen Mitbewohnern gemobbt und ausgegrenzt und spielte deshalb zwischenzeitlich mit dem Gedanken, die Show von sich aus zu beenden. Dass es nicht so weit kam, verdankt er offenbar dem Psychologen der Produktion: Der habe ihn davon abgehalten, das Handtuch zu werfen. Das verriet Christian nach seinem Ausscheiden auf einer Pressekonferenz, bei der auch Promiflash anwesend war. Gehen musste der Realitystar schließlich am 18. Oktober 2026 – und damit nur einen Tag vor dem großen Finale. Seine Mitbewohner hatten ihn zuvor für den Exit nominiert, beim anschließenden Zuschauervoting erhielt er die wenigsten Anrufe. Damit endete für ihn ein Aufenthalt, der von Beginn an von Reibereien geprägt war.
Harmonisch lief es für den Sportler im Container ohnehin selten: Immer wieder eckte Christian bei seinen Mitstreitern an. Weil ihn die Situation belastete, suchte er gleich zweimal das Gespräch mit einem Psychologen. Eigene Fehler will er dabei gar nicht kleinreden – und machte gleichzeitig deutlich, wie dicht er am Ausstieg war. "Ich habe auch Fehler gemacht, aber für mich war es wirklich grenzwertig an manchen Stellen. Ich wollte den Container fast verlassen. Der Psychologe hat mich zurückgehalten", schilderte er auf der Pressekonferenz. Komplett verhärtet seien die Fronten am Ende aber nicht gewesen: Nachdem Christian einzelne Mitbewohner unter vier Augen angesprochen habe, hätten einige von ihnen ihre Haltung ihm gegenüber wieder geändert.
Besonders schwer traf Christian nach eigenen Angaben, dass er sich seinen Mitbewohnern zuvor mit sehr persönlichen Erfahrungen anvertraut hatte. "Ich sage mal so: Ich habe zweimal mit dem Psychologen darinnen gesprochen, weil ich gemobbt und ausgegrenzt wurde von elf Leuten, die im Grund mir vorwerfen, was sie selber mir gegenüber machen. Und das, obwohl ich mich allen geöffnet habe", erklärte Christian gegenüber den anwesenden Journalisten. Anschließend zählte er auf, welche Themen er im Container offengelegt hatte: "Dass ich mich umbringen wollte, dass ich gemobbt wurde, dass ich sexuell missbraucht wurde als Kind. Dass ich ne Depression hatte – all diese Themen." Der Realitystar fügte hinzu: "Und dann war es für mich sehr, sehr schwer nachvollziehbar, wie sich eine ganze Gruppe gegen einen stellen kann. Und dann wiederum die Hälfte der Gruppe wieder seine Meinung geändert hat, nachdem ich mit denen dann mal eins zu eins gesprochen habe."




























