Trotz Gegenwind bleibt Christian Wolf bei seiner Haltung

Trotz Gegenwind bleibt Christian Wolf bei seiner Haltung

- Lisa Mayr
Lesezeit: 2 min
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Christian Wolf (31) lässt sich von Kritik an seinen Aussagen im Netz offenbar nicht aus der Ruhe bringen. Bei einem Charityevent der Moving Kids Foundation in Zürich sprach der Fitness-Influencer mit 20 Minuten über die negativen Reaktionen auf seine oft polarisierenden Posts. Der Unternehmer machte deutlich, dass ihn der Gegenwind nicht davon abhält, öffentlich zu seinen Überzeugungen zu stehen und gängige Ansichten zu hinterfragen. "Ich bin damit immer fein, wenn man für etwas verurteilt wird, an das man glaubt oder für das man einsteht", erklärte er. Dass seine kritische Haltung schnell provozieren kann, ist dem Social-Media-Star durchaus bewusst. "Das klingt jetzt wie Schwurblerzeug", sagte er lachend und erklärte, dass er sich bei emotional diskutierten Themen immer wieder eine bestimmte Frage stelle: "Ist es wirklich so?"

Als Beispiel für Debatten, deren Wahrnehmung sich mit der Zeit verändert habe, nannte Christian die Fitnessbranche. Vor rund zehn Jahren sei eine proteinreiche Ernährung noch deutlich stärker kritisiert worden. Damals habe es geheißen: "Protein macht deine Nieren kaputt." Wenn er solchen Aussagen widersprochen habe, sei er oft nur als "der Typ mit dem Halstattoo" wahrgenommen worden. Diese Erfahrung lasse sich seiner Ansicht nach allerdings nicht auf jedes Thema übertragen. Dem Spruch "All publicity is good publicity" wollte Christian allerdings nicht zustimmen. Negative Aufmerksamkeit sei nicht automatisch etwas Positives. Diese Sichtweise sei teilweise eher eine "Bewältigungsstrategie von Influencern". "Ich glaube nicht, dass alles, was irgendwie passiert, gut ist", betonte er.

An andere Social-Media-Stars richtete Christian zudem einen klaren Appell: "Wer für ein Produkt mehrere Storys und Videos macht, soll einen guten Zweck nicht mit einem einzigen Foto abhaken." Über Spenden zu sprechen, könne wichtigen Anliegen schließlich zusätzliche Aufmerksamkeit verschaffen. Anlass seines Besuchs in Zürich war eine Veranstaltung zugunsten krebskranker Kinder. Für eine amüsante Anekdote sorgte außerdem ein früherer Termin bei seiner Bank, nachdem Christian einen Teil seiner Firma verkauft hatte. "Herr Wolf, Sie sind der erste Nicht-Milliardär, den ich seit langer Zeit betreue", habe ein Banker damals zu ihm gesagt. Christian, der sein Vermögen im dreistelligen Millionenbereich verortet, nahm die Bemerkung mit Humor: "Ich feiere solche Situationen. Ich fand es richtig lustig."

Christian Wolf auf der FIBO 2026
Imago
Christian Wolf auf der FIBO 2026
Christian Wolf, Unternehmer
Instagram / christianwolf
Christian Wolf, Unternehmer
Christian Wolf bei der The Founder Summit 2025 im April
IMAGO / BOBO
Christian Wolf bei der The Founder Summit 2025 im April
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