Absurd? Elon Musks fliegender Tesla Roadster sorgt für Spott
Mit seinem neuen Tesla Roadster hat Elon Musk (55) für jede Menge Gesprächsstoff gesorgt – und für reichlich Spott im Netz. Bei einer Präsentation legte der Sportwagen gleich mehrere spektakuläre Manöver hin. Mithilfe eines Ansaugsystems rollte das Fahrzeug kopfüber über eine überdimensionale, umgedrehte Skateboardrampe. Anschließend hoben von SpaceX inspirierte Kaltgasdüsen den Wagen tatsächlich in die Luft, ehe er wieder auf dem Boden aufsetzte. Bei einem weiteren Stunt sprang der Roadster über mehrere geparkte Tesla-Modelle hinweg und vollführte dabei sogar einen Salto. Elon selbst bezeichnet das Modell deshalb als das allererste fliegende Auto der Welt. Das Internet ließ sich jedoch die Steilvorlage nicht entgehen und übertrug die ungewöhnlichen Fähigkeiten auf den ohnehin schon chaotischen Verkehrsalltag.
In ihren Versionen werden Radfahrer mit Druckluft einfach von der Straße gepustet oder ahnungslose Insassen erleben während der Fahrt plötzlich einen Überschlag. Während manche die Demonstration für einen reinen Aufmerksamkeitstrick halten, sehen andere darin einen spannenden Ausblick auf künftige Technik. So nehmen einige User das Konzept in Schutz: "Es ist ein Prototyp für Fähigkeiten, die noch kommen werden, und es ist wirklich aufregend. Dass Menschen im Netz jammern, während sie jede Minute ihres Lebens Technologien nutzen, die einst als verrückt oder unmöglich galten, ist lächerlich", heißt es in den Kommentaren bei news.com.au. So aufsehenerregend die Show auch war – bis zum Marktstart dürfte noch einige Zeit vergehen. Nach mehreren Verzögerungen stellt Musk die Produktion des Roadsters inzwischen für 2028 in Aussicht.
Auch ein Preis steht bislang nicht fest, und die gezeigte Ausführung kann sich bis zum Produktionsbeginn noch verändern. Die Kaltgasdüsen sollen laut Tesla aber in den Serienmodellen erhalten bleiben. Abseits des Spektakels stand Elon Musk zuletzt auch finanziell heftig unter Druck. Vor vier Monaten berichtete unter anderem Bloomberg, dass die SpaceX-Aktie nach dem Börsengang am 12. Juni erst durch die Decke ging und dann kräftig abrutschte. Weil ein großer Teil von Musks Reichtum an seinen Anteilen bei SpaceX und Tesla hängt, traf ihn der Kurssturz direkt.























