"Horror": Sara Kulka nahm Cystral Meth vor GNTM-Teilnahme
Sara Kulka (36) hat ein dunkles Kapitel ihrer Vergangenheit offengelegt. Sie hat offenbart, dass sie vor ihrer Teilnahme an Germany's Next Topmodel Crystal Meth und andere chemische Drogen konsumierte. Noch bis etwa zwei oder drei Jahre vor ihrem Auftritt in der Castingshow im Jahr 2012 sei ihr Konsum exzessiv gewesen. Darüber sprach der Realitystar jetzt anlässlich der Veröffentlichung ihrer Biografie "Das Mädchen, das ich retten musste" im "SAT.1-Frühstücksfernsehen". Ihre Kindheit in Polen beschrieb sie zunächst als behütet, doch mit dem Umzug nach Deutschland hätten schwere Jahre begonnen: "Es fing das Horrorleben für mich an", erinnerte sie sich in der Sendung. Vor der Kamera wirkte sie damals dennoch ausgelassen und gut gelaunt – ein Bild, das mit ihrem Innenleben nichts zu tun gehabt habe. "Das war für mich eine Fassade, eine Maske. Ich wollte die Menschen nicht an mich heranlassen, weil ich mich geschämt habe", erklärte sie in der Sendung.
Als Hintergrund für ihre damaligen Probleme nannte Sara schwere Erlebnisse in ihrer Kindheit. Sie sei von ihrem Onkel missbraucht worden. Erwachsene hätten ihr nicht geholfen, sondern sie stattdessen dazu aufgefordert, darüber zu schweigen. "Ich wurde kaputt gemacht", sagte die zweifache Mutter im "SAT.1-Frühstücksfernsehen". Die Folgen spüre sie bis heute: Es falle ihr schwer zu erkennen, was Liebe überhaupt sei. Aufrichtige Liebe empfinde sie nur für ihre beiden Töchter. Gleichzeitig seien die Mädchen die einzigen Menschen, von denen sie sich selbst geliebt fühle. Die beiden Mädchen begleiteten sie zur Aufzeichnung und verfolgten den Auftritt ihrer Mutter hinter den Kulissen. Nach dem Gespräch meldete sich Sara zudem in den sozialen Medien zu Wort. Sie sei vor der Sendung sehr nervös gewesen. Diesmal habe sie ihr echtes Ich zeigen wollen – ohne Maske und ohne eine Rolle zu spielen.
In ihrer gemeinsam mit Fred Sellin verfassten Biografie arbeitet Sara weitere schmerzhafte Kapitel ihres Lebens auf. Darin geht es neben dem Missbrauch und der Drogensucht auch um ihre frühere Arbeit als Stripperin, um toxische Beziehungen, einen Seitensprung nach dem Dschungelcamp und um ihren persönlichen Heilungsprozess. Ihr Ex-Mann habe versucht, die Veröffentlichung des Buches zu verhindern, da er bestimmte Erlebnisse nicht öffentlich gemacht sehen wollte. Einige Passagen seien deshalb bewusst abgeschwächt worden und gäben nicht das volle Ausmaß ihrer Erfahrungen wieder. Mit ihrer Geschichte möchte der Realitystar anderen Frauen Mut machen. Zugleich will sie das Bewusstsein dafür schärfen, wie lange belastende Kindheitserfahrungen nachwirken können. "Es gibt nur eine einzige Kindheit und in dieser kann so viel kaputt gehen, sodass du das als erwachsener Mensch mit dir trägst", betonte Sara im "SAT.1-Frühstücksfernsehen".


























