"Michael"-Biopic mit Milliardenerfolg: Jaafar wird emotional
Mit dem Biopic "Michael" ist Hollywood ein historischer Erfolg gelungen: Der Film über das Leben von Michael Jackson hat weltweit 1,029 Milliarden US-Dollar, umgerechnet rund 918.000.000 Euro, eingespielt und damit als erster Film seines Genres die Milliardengrenze an den Kinokassen geknackt. In der Hauptrolle ist Jaafar Jackson (30) zu sehen, der seinen 2009 im Alter von 50 Jahren verstorbenen Onkel verkörpert. Im Variety-Podcast "Awards Circuit" sprach der Schauspieler nun darüber, wie sehr ihn der Rekord bewegt hat. "Ich war ziemlich emotional. Ich weiß, wie stolz Michael darauf wäre, denn er war jemand, der viele Rekorde brechen wollte", erklärte er. Für Jaafar ist der finanzielle Meilenstein somit eng mit der Erinnerung an den King of Pop verbunden. Dass ausgerechnet die Verfilmung von Michaels Leben nun selbst Kinogeschichte schreibt, hätte dem Sänger nach Einschätzung seines Neffen viel bedeutet.
Für die Fans gibt es bereits einen Ausblick: "Michael" endet mit den Worten "Seine Geschichte geht weiter" – und das Studio Lionsgate arbeitet nach dem Kassenerfolg an einer Fortsetzung. Der erste Teil erzählt die Geschichte des Erfolgsmusikers bis zur "Bad"-Tour im Jahr 1987. In der Fortsetzung dürften damit die späteren Kapitel seiner Karriere und seines Privatlebens im Mittelpunkt stehen. Jaafar hat eine klare Vorstellung davon, was er sich für den kommenden Teil wünscht. Gegenüber GQ Middle East betonte er: "Er hörte nie auf, an das Gute im Menschen zu glauben und danach zu suchen. Obwohl er gebrochen war, blieb sein Herz dasselbe. Ich hoffe, dass man das im zweiten Film spürt." Welche Stationen der geplante Nachfolger tatsächlich aufgreifen wird, ist bislang jedoch noch nicht bekannt.
Jaafar ist der Sohn von Jermaine Jackson (71), der gemeinsam mit seinen Brüdern Michael, Jackie, Tito und Marlon als Teil der Jackson Five berühmt wurde und die Familienband später als aktives Mitglied weiterführte. Welche Bedeutung seine Familie hatte, wurde Jaafar nach eigenen Angaben allerdings erst spät bewusst. Der Schlüsselmoment war im September 2001 die Jubiläumsshow "Michael Jackson: 30th Anniversary Celebration" im New Yorker Madison Square Garden, bei der die Brüder noch einmal gemeinsam mit Michael auf der Bühne standen. "Ich hatte erst im Alter von sechs Jahren wirklich begriffen, wer meine Familie war, als ich sie beim 30-jährigen Jubiläum in New York auftreten sah. Als ich die Fans schreien hörte, bekam ich irgendwie Angst." Die heftigen Reaktionen des Publikums hätten ihn anfangs überfordert. Erst danach sei ihm bewusst geworden, dass seine Familie von besonderer Bedeutung war.





























