Seine vier Kinder geben Josh Hartnett neue Perspektiven
Josh Hartnett (48) betrachtet seine Karriere heute mit einem ganz anderen Blick als noch vor einigen Jahren. Im Gespräch mit Variety erklärte der Schauspieler jetzt, dass die Vaterschaft sein Leben und seine beruflichen Entscheidungen grundlegend verändert habe. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Tamsin Egerton (37) hat er vier Kinder und gemeinsam leben sie in England. Durch die neue Perspektive erkundet der Darsteller inzwischen auch andere Arten von Rollen, wobei sich seine Entscheidungen längst nicht mehr allein nach den eigenen Bedürfnissen und Wünschen richtet. "In meinem Leben und meiner Karriere hat sich viel verändert, weil ich Vater bin, aber auch, weil ich einfach älter bin und mehr Perspektive habe", sagte er dem Magazin.
Die Geburt seiner Kinder beschreibt Josh als klaren Wendepunkt, der drastische Auswirkungen auf sein Privatleben und seine Arbeit hatte. Gegenüber dem Magazin sagte er: "Die Elternschaft gibt einem sehr viel Perspektive. Wahrscheinlich hätte sie mir auch Perspektive gegeben, wenn ich in meinen Zwanzigern Kinder bekommen hätte. Sie bietet die Möglichkeit, aus sich selbst herauszutreten." Was sich dadurch konkret verändert habe, führte er ebenfalls aus: "Man trifft Entscheidungen nicht mehr ausschließlich aufgrund der eigenen Bedürfnisse und Wünsche, sondern auf der Grundlage eines anderen Menschen. Und das erfordert einen vollständigen Wandel der Denkweise." Weiter verriet er Variety: "Ich denke, alle Eltern würden sagen, dass es ein Davor und ein Danach gibt. Das hat sich sicherlich auf meine Arbeit und definitiv auf mein Leben ausgewirkt."
Schon vor seiner Familiengründung hatte Josh Hollywood den Rücken gekehrt und sich in erster Linie auf Independentprojekte konzentriert. Im Gespräch mit seiner "O"-Co-Darstellerin Julia Stiles (45) für das Magazin Interview erklärte der Schauspieler, dass vor allem seine psychische Gesundheit den Ausschlag gegeben habe: "Die Entscheidung, mich aus der Branche zurückzuziehen, hatte mehr als alles andere mit schlichtem geistigem Wohlbefinden zu tun." Der Ruhm habe ihm nicht die erhoffte Erfüllung gebracht: "Außerdem wurde mir nach einer gewissen Zeit, in der ich einem Ziel hinterhergejagt war, klar, dass mir das Erreichen dieser Dinge nicht die Zufriedenheit gab, die ich mir erhofft hatte."



























