Kaum jemand kennt Steven Spielbergs Lieblings-Kriegsfilm
Steven Spielberg (79) gilt als einer der einflussreichsten Regisseure Hollywoods – und wenn er sich zu Klassikern des Kinos äußert, hört die Filmwelt hin. Jetzt macht der Regisseur deutlich, welchen Kriegsfilm er für den besten aller Zeiten hält. Dabei handelt es sich weder um den vielgerühmten "Apocalypse Now" noch um Stanley Kubricks (†70) "Full Metal Jacket", sondern um einen Film, den viele Cineasten vermutlich gar nicht kennen: "Agenten sterben einsam" aus dem Jahr 1968. Laut dem Magazin Little White Lies bezeichnete Steven den Streifen einst als seinen "Lieblings-Kriegsfilm aller Zeiten".
In dem über zweieinhalb Stunden langen Film folgt man einem alliierten Sonderkommando im Zweiten Weltkrieg, wie Moviepilot berichtet. Die Mission: einen amerikanischen Offizier aus einer Burg in den bayerischen Alpen befreien. Was klingt wie ein klassisches Kriegsabenteuer, entpuppt sich schnell als komplexes Unterfangen voller Verrat und Misstrauen innerhalb der eigenen Reihen – und auch die unbarmherzige Natur macht den Männern das Leben schwer. Regie führte Brian G. Hutton, vor der Kamera standen unter anderem Clint Eastwood (96) und Richard Burton.
Steven ist selbst kein Unbekannter im Genre des Kriegsfilms. Mit "Der Soldat James Ryan" schuf er 1998 einen der bis heute prägendsten Kriegsfilme der Filmgeschichte. Über Jahrzehnte hinweg formte der Regisseur Hollywood mit Werken aus den unterschiedlichsten Genres – vom Abenteuerfilm über Science-Fiction bis hin zu ernsthaften Historiendramen. Auch als Zuschauer ist Steven ein leidenschaftlicher Filmliebhaber, der sich von den Werken anderer Regisseure inspirieren lässt. Kürzlich äußerte er sich außerdem zum Einsatz von KI in Hollywood.










