Cindy Crawford sprach kurz vor Presleys Tod übers Loslassen
Nur wenige Tage vor dem Tod ihres Sohnes hatte Cindy Crawford (60) noch über ihr Familienleben gesprochen. Am 10. September erschien ein Interview des Models im PORTER-Magazin von Net-a-Porter, in dem sie schilderte, wie sich ihr Alltag verändert hat, seit ihre erwachsenen Kinder Presley (†27) und Kaia Gerber (25) nicht mehr zu Hause wohnen. Es ging ums Loslassen, um neue Freiheiten und darum, sich bei den Entscheidungen der Kinder zurückzunehmen. Im Rückblick bekommen diese Worte eine ganz andere Schwere: Nur zehn Tage nach der Veröffentlichung starb Presley am 20. September in einer Entzugseinrichtung in Santa Monica. Der 27-Jährige war dort erst zwei Tage zuvor zur Behandlung aufgenommen worden.
Im Gespräch mit dem PORTER-Magazin hatte die Laufstegikone beschrieben, wie schwer es ihr falle, sich bei ihren erwachsenen Kindern herauszuhalten. "Wenn sie erwachsen werden, denkt man plötzlich: Okay, ich muss mich jetzt zurücknehmen. Vielleicht würde ich es anders machen, aber so ist es nun einmal", erklärte sie. Auch über ihre Ehe sprach Cindy offen: "Wenn man heiratet, spricht man darüber, welche Art von Familie man möchte oder wo man leben wird. Aber niemand spricht jemals darüber, wie diese Phase aussieht, wenn die Kinder aus dem Haus sind, weil das so weit entfernt ist, dass man es sich nicht einmal vorstellen kann." Laut einem von Page Six veröffentlichten Notruf erlitt Presley in der Einrichtung einen Herzstillstand. Im Notruf war von einer mutmaßlichen Überdosis die Rede. Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr rückten aus, die Beamten fanden ihn bei ihrer Ankunft jedoch bereits tot vor. Eine offizielle Todesursache wurde bislang nicht genannt.
Presley hatte zu Lebzeiten mehrfach offen über seine Suchtprobleme und seine psychische Gesundheit gesprochen. Neben ihm haben Cindy und Rande die 25-jährige Tochter Kaia. Erst vier Monate vor dem Todesfall hatte die Unternehmerin gegenüber People betont, wie stolz sie auf das enge Verhältnis ihrer beiden Kinder sei: "Ich glaube, nichts macht Eltern stolzer, als wenn ihre Kinder einander mögen und lieben", sagte sie damals dem Magazin. Nach Bekanntwerden des Todes bat die Familie darum, ihre Privatsphäre in dieser schweren Zeit zu respektieren. Cindy selbst hatte sich bis zum 22. September nicht öffentlich zu dem Verlust ihres Sohnes geäußert, lediglich eine Quelle aus ihrem Umkreis sagte gegenüber Page Six, dass Cindy "untröstlich" sei.
























