

Nach Festnahme von Cha Ga Won steht Lee Seung Gi vor Ruin
Lee Seung Gi droht ein finanzielles Desaster: Der Mietvertrag für seine Luxusvilla im Seouler Bezirk Yongsan läuft im August aus – doch ob der Schauspieler seine Kaution von 10,5 Milliarden Won, umgerechnet rund 6,4 Millionen Euro, zurückerhält, ist mehr als fraglich. Eigentümerin der Immobilie ist nämlich Cha Ga Won, die Vorsitzende der Firma One Hundred. Gegen sie erließ ein Gericht am 3. August einen Haftbefehl wegen schweren Betrugs, wie koreanische Medien berichten. Durch ihre Festnahme ist völlig offen, ob sie die enorme Summe fristgerecht erstatten kann. Besonders brisant: Rund 7,3 Milliarden Won beziehungsweise 4,6 Millionen Euro der Kaution stammen aus Bankkrediten. Bleibt die Rückzahlung aus, könnte Lee für die noch offenen Darlehen am Ende selbst geradestehen müssen.
Der Schauspieler hatte bereits zuvor erklärt, Opfer eines überteuerten Mietvertrags geworden zu sein, und Zweifel daran geäußert, sein Geld vollständig wiederzusehen. Theoretisch bleiben ihm mehrere Wege: eine Klage auf Rückzahlung, eine Zwangsvollstreckung oder eine gerichtlich angeordnete Versteigerung der Villa. Solche Verfahren ziehen sich allerdings oft über lange Zeit. Zudem ist keineswegs gesichert, dass dabei der komplette Betrag zusammenkommt. Erschwerend kommt hinzu, dass die Immobilie dem Bericht zufolge bereits Anfang 2026 wegen unbezahlter Steuern von der südkoreanischen Steuerbehörde beschlagnahmt wurde.
Auch der geplante Auszug ist blockiert: An seinem neu errichteten Gebäude im Stadtteil Jangchung-dong macht die Firma Piark Construction wegen einer ausstehenden Restzahlung ein Zurückbehaltungsrecht geltend. Der Zweifachvater darf das Haus vorerst also nicht beziehen – und das Bauunternehmen ist ein familiär geführter Betrieb mit Verbindung zu Cha Ga Won. Der Unternehmerin wird vorgeworfen, von der Nomus Corporation 24,2 Milliarden Won, rund 14,7 Millionen Euro, als Vorschuss für ein Geschäft mit dem geistigen Eigentum ihrer Künstler kassiert zu haben, ohne das versprochene Vorhaben umzusetzen. Sie selbst weist sämtliche Vorwürfe zurück. Daneben stehen mutmaßlich ausstehende Künstlerabrechnungen, unbezahlte Mitarbeiterlöhne und offene Forderungen von Geschäftspartnern im Raum – betroffen sein sollen neben Lee unter anderem Lee Mu Jin, EXO-CBX und The Boyz.








