Ruth Moschner bricht mit Erwartungen und Selbstzweifeln
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Ruth Moschner bricht mit Erwartungen und Selbstzweifeln

- Anita Ehlert
Lesezeit: 2 min
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Ruth Moschner (50) zieht einen Schlussstrich unter alte Erwartungen – und macht daraus gleich ein ganzes Buchprojekt. In ihrem Ratgeber "Die Fuck-it-List-Challenge" ruft die Moderatorin Leser dazu auf, nicht nur Ziele und Träume zu sammeln, sondern vor allem Ballast loszuwerden. Statt neuer Vorsätze geht es um ein klares Nein zu Dingen, die Kraft rauben: gesellschaftliche Normen, vermeintliche Pflichten, überholte Lebensentwürfe. "Wer ständig seine eigenen Bedürfnisse ignoriert, kann natürlich auch ein gutes Leben haben. Ist dann halt nicht das eigene", erklärt Ruth in dem Buch laut dem Magazin Madonna und macht damit direkt klar, worum es ihr wirklich geht. Sie will dazu ermutigen, das eigene Leben selbstbestimmter zu gestalten – und dafür auch mal radikal auszumisten.

Im Fokus der "Fuck-it-List" stehen all die Dinge, die nicht mehr zum aktuellen Leben passen: Verpflichtungen aus schlechtem Gewissen, Gewohnheiten ohne Freude und Ziele, die man nur verfolgt, weil "man das eben so macht". Eine zentrale Übung beschreibt Ruth ebenfalls in ihrem Buch: die 100-Tage-Frage. Leser sollen sich vorstellen, es blieben nur noch 100 Tage – was würde sofort wegfallen, welche Sorgen wären plötzlich egal? Genau hier zeige sich, so die Autorin, wo unbemerkt Energie verloren geht. Auf die Liste gehören für sie auch das sogenannte People Pleasing, also der Drang, es immer allen recht zu machen, sowie Beziehungen und Rollenbilder, in denen eigene Bedürfnisse keinen Platz mehr haben. "Ein beherztes Nein öffnet die Tür zum authentischen Ja", erklärt Ruth und betont, dass echte Selbstfürsorge nichts mit Egoismus zu tun hat, sondern mit klaren Grenzen.

Ein weiteres großes Thema in Ruths Buch ist der Blick auf den eigenen Körper und den persönlichen Wert. Vergleiche, unrealistische Schönheitsideale und der Druck, immer schlanker, jünger oder perfekter sein zu müssen, sollen ihrer Meinung nach losgelassen werden. Auch Geld, Leistung und Erfolg seien für sie kein Beweis für den Wert eines Menschen. Ruths Botschaft ist deshalb klar: weniger müssen, weniger vergleichen, weniger beweisen. Oder wie sie es selbst formuliert: "Wir müssen nicht bis zum Ende unseres Lebens warten, ehe wir lassen, was wir nicht mehr wollen."

Ruth Moschner, TV-Persönlichkeit
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Ruth Moschner, TV-Star
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Ruth Moschner bei der Verleihung des Deutschen Entertainment Award 2025 im Harbour Club Köln
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Ruth Moschner bei der Verleihung des Deutschen Entertainment Award 2025 im Harbour Club Köln
Fuck-it-List statt Vorsätze – wie klingt das für euch?