Nach Hauskauf: Die Reimanns kämpfen mit den Behörden
Ein Haus in der Karibik – das klingt nach Sonne, Meer und Cocktails. Doch für Konny Reimann (71) und seine Frau Manu Reimann heißt es erst einmal: Formulare ausfüllen. Die Einwanderungsbehörde auf Barbados hat dem Auswandererpaar das Visum für einen dauerhaften Aufenthalt bislang nicht erteilt. Drei Monate nach dem Kauf ihres neuen Eigenheims sind die beiden deshalb zurück auf die Insel gereist, um den Papierkram endlich abzuschließen – und ganz nebenbei die ersten Reparaturen an dem rund 50 Jahre alten Anwesen anzugehen. Zu sehen ist das in einer neuen Folge von "Willkommen bei den Reimanns" bei Kabel Eins. Der größte Knackpunkt ist ausgerechnet der Versicherungsschutz: Die US-Krankenversicherung der Auswanderer gilt auf Barbados nicht, deshalb verlangt die Behörde einen zusätzlichen Schutz. Dazu kommen zahlreiche weitere Formalitäten. "Unglaublich viel Kleinkram" sei zu erledigen, klagt Konny. "Das zehrt ein bisschen an den Nerven."
Dabei hatte das Paar gehofft, mit dem Immobilienkauf bereits das Wichtigste geschafft zu haben. Der sei laut Manu schließlich das "größte Kriterium" für den Neustart gewesen. Der Einwanderungsbehörde reicht das wegen der fehlenden Krankenversicherung offenbar aber noch nicht aus. Für Manu steht deshalb fest, dass alles andere warten muss: "Das Visum müssen wir in der Hand halten, bevor wir irgendetwas anderes organisieren." Konny hingegen kann nicht stillsitzen, während die Unterlagen durch die Amtsstuben wandern. Seine To-do-Liste hat es in sich: eine kaputte Klimaanlage im Gästehaus, Äste in einer Hochspannungsleitung, ein tropfender Wasserhahn und ein verstopftes Wasserrohr. Auch die alte Küche muss weichen – und ist nach nur vier Stunden Geschichte. Ganz spurlos geht das nicht vorbei: Beim Ausbau zerbricht Konny die Ofentür. Manu muss derweil aufpassen, dass ihr die aus dem Fenster fliegenden Bretter und Schrankteile nicht auf den Kopf fallen.
Mit dem Haus auf Barbados schlagen die Reimanns ein komplett neues Kapitel auf. Zuvor lebten sie elf Jahre auf der hawaiianischen Insel O'ahu, insgesamt verbrachte das Paar mehr als 20 Jahre in den USA. In der Karibik soll nun "Konny Island IV" entstehen – nach den Stationen in Deutschland, Texas und Hawaii wäre es das vierte gemeinsame Großprojekt der beiden. Neben den aktuellen Visa- und Versicherungsfragen wartet außerdem ein Umzug der besonderen Größenordnung: Mehrere Tonnen Werkzeug von Konny sowie Manus über viele Jahre angesammelter Besitz müssen von Hawaii nach Barbados verschifft werden. Wie die beiden diese Aufgaben meistern, begleitet die fünfte Staffel von "Willkommen bei den Reimanns". Die Zuschauer dürfen also nicht nur beim Renovieren zusehen, sondern auch beim Kampf mit Anträgen, Stempeln und Versicherungspolicen.

























