

Influencer Michiel Vandeweert mit 28 an Progerie verstorben
Traurige Nachrichten aus Belgien: Der Influencer Michiel Vandeweert ist im Alter von nur 28 Jahren gestorben. Seit seiner Kindheit lebte er mit Progerie – einer extrem seltenen genetischen Erkrankung, bei der der Körper ungewöhnlich schnell altert und die die Lebenserwartung der Betroffenen meist deutlich verkürzt. Der flämische Sender VRT NWS machte die Todesnachricht in dieser Woche öffentlich und verbreitete dazu eine Mitteilung der Produktionsfirma Boundbreakers, die hinter der Dokumentarserie "How to Be Alive" mit Michiel stand. Bekannt geworden war der Belgier, weil er in den sozialen Medien und in Dokumentarfilmen offen über sein Leben mit der unheilbaren Krankheit sprach. Mit seinen Einblicken erreichte er Tausende Menschen, die seinen Weg über Jahre hinweg mitverfolgten und begleiteten.
Abschied nimmt auch Michiels Herzensverein KRC Genk. Der belgische Fußballklub würdigte seinen langjährigen Fan als positiven und inspirierenden Menschen, der das Leben angenommen habe. Wie es weiter heißt, soll die Beerdigung in der kommenden Woche im Stadion des Vereins stattfinden. Alle Menschen, die Michiel die letzte Ehre erweisen möchten, dürfen Berichten zufolge an der Zeremonie teilnehmen. Erik Gerits, Head of Community von KRC Genk, erklärte, dass der Klub damit zum ersten Mal überhaupt eine Trauerfeier direkt auf dem Spielfeld ausrichtet. Die enge Verbindung zu seinem Lieblingsverein prägt für Michiel damit auch den letzten Abschied. Über Jahre hinweg war der Influencer den Partien seines Teams verbunden geblieben – nun wird ihm an genau diesem Ort gedacht.
Progerie ist eine fortschreitende genetische Erkrankung, die bereits in jungen Jahren zu einer stark beschleunigten körperlichen Alterung führt. Eine Heilung gibt es bislang nicht. Michiel gewährte seinem Publikum über Jahre hinweg sehr persönliche Einblicke in seinen Alltag mit der Diagnose und teilte in den sozialen Medien sowie in Dokumentarproduktionen seine Sicht auf das Leben. Boundbreakers erinnerte in der Mitteilung an den bleibenden Eindruck, den er bei all jenen hinterlassen habe, die seine Geschichte kennenlernten. Die Produktionsfirma sprach zudem seinen Eltern, seiner Schwester, der übrigen Familie sowie seinen Freunden ihr Mitgefühl aus.






