Darum verbringen Charles und Camilla Wochenenden getrennt
König Charles III. (77) und Königin Camilla (79) sind seit 2005 verheiratet – die Wochenenden verbringen sie aber häufig nicht unter einem gemeinsamen Dach. Während der Monarch sich gern auf seinen Landsitz Highgrove zurückzieht, fährt seine Frau regelmäßig in ihr privates Anwesen Ray Mill House in der Grafschaft Wiltshire. In einer aktuellen Folge des Daily-Mail-Formats "Palace Confidential" nahmen sich die Royal-Experten Rebecca English und Robert Hardman genau dieses ungewöhnliche Modell vor. Ihr Fazit: Für das Königspaar geht die Rechnung auf. Beide führen bewusst eigenständige Leben und nutzen die freien Tage für ihre persönlichen Vorlieben. Camilla genießt die Zeit mit ihrer Familie, Charles kümmert sich unter anderem um seine Gärten und um Trockensteinmauern.
Ein Krisenzeichen sei die räumliche Trennung ausdrücklich nicht, stellte Royal-Redakteurin Rebecca English in der Sendung klar. "Sie führen ein ziemlich unabhängiges Leben, und ich glaube nicht, dass das ihre Beziehung in irgendeiner Weise beeinträchtigt", erklärte sie. Dass diese Aufteilung von außen betrachtet befremdlich wirken kann, ist der Journalistin durchaus bewusst: "Ich kann verstehen, warum es auf manche Menschen etwas seltsam wirkt, aber für sie funktioniert es tatsächlich." Selbst nach gemeinsamen Auslandsreisen bleibt es bei diesem Prinzip. Landet das Paar auf dem Luftwaffenstützpunkt RAF Brize Norton, warten laut der Expertin mitunter zwei Autos: Charles und Camilla verabschieden sich mit einem Kuss und fahren anschließend getrennt zu ihren jeweiligen Anwesen.
Das Haus in Wiltshire hatte sich Camilla nach dem Ende ihrer ersten Ehe gekauft. Als sie den heutigen König heiratete, bestand sie darauf, das Anwesen als privaten Rückzugsort zu behalten. Royal-Experte Robert Hardman beschrieb Ray Mill House in "Palace Confidential" als Ort, an dem die Familie der Königin der Förmlichkeit des Palastlebens entfliehen kann. "Wenn sie bei Oma zu Hause sind, ist es Omas Haus. Alle können Jeans anziehen und herumrennen. Sie müssen niemanden Ma'am oder Königliche Hoheit nennen. Ich glaube, es ist eine Art Druckausgleich", so der Autor.









