Geleakte Musik: Ariana Grande zieht gegen Hacker vor Gericht
Ariana Grande (33) hat mehrere unbekannte Personen verklagt, die angeblich in die digitalen Konten von Fotografen und Produzenten eingebrochen sind, mit denen sie zusammengearbeitet hat. Dabei sollen laut der Daily Mail unveröffentlichte Songs, private Fotos und Videos gestohlen und geleakt worden sein. Die Klage wurde in Kalifornien eingereicht und richtet sich gegen sogenannte John Does – also noch nicht namentlich identifizierte Personen. Ariana hofft, durch das Gerichtsverfahren die Identitäten der Hacker aufdecken zu können. Wie Page Six berichtete, wurden die gestohlenen Dateien offenbar im Darknet für erhebliche Geldsummen verkauft.
Laut den Klage-Dokumenten, die Page Six vorliegen, sollen die Täter diverse persönliche digitale Accounts geknackt und dabei Inhalte entwendet haben, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt waren. Allein im Jahr 2023 sollen auf diese Weise 45 unveröffentlichte Songs der Sängerin gestohlen und geleakt worden sein. Der letzte bekannte Vorfall ereignete sich demnach im Jahr 2024. Seit Arianas musikalischem Debüt im Jahr 2011 soll es laut den Dokumenten bereits Hunderte ähnlicher Vorfälle gegeben haben. Ein Insider aus dem Umfeld der Sängerin erklärte gegenüber dem Magazin People: "Die Klage soll als Abschreckung gegen künftige Handlungen dieser Art dienen – nicht nur gegen Angriffe auf Ariana, sondern auch gegen die vielen Künstler, die ähnliche Eingriffe in ihre Privatsphäre und den Diebstahl ihrer kreativen Arbeit erlitten haben."
Die Klage soll laut dem Insider auch ein klares Signal in der gesamten Musikbranche setzen. "Künstler verdienen das Recht zu kontrollieren, wie und wann ihre Kunst mit der Welt geteilt wird. Der unrechtmäßige Diebstahl und die Verbreitung kreativer Werke untergraben dieses Recht und dürfen nicht toleriert werden", hieß es weiter gegenüber People. Ariana befindet sich derzeit mitten in ihrer Tournee zu ihrem siebten Studioalbum "Eternal Sunshine". Erst vor wenigen Wochen musste Ariana wegen Produktionsproblemen mehrere Tourtermine verschieben. Mittlerweile ist ihre Tour wieder in vollem Gange. Geplant sind Auftritte in den USA, Kanada und London, wo die Tour am 1. September in der O2 Arena enden soll.










