Wegen dieses Regisseurs: Tori Spelling zitterte am Filmset
Tori Spelling (53) blickt bis heute mit gemischten Gefühlen auf verschiedene Dreharbeiten zurück. Über die Sci-Fi-Komödie "Evil Alien Conquerors" erzählte die Schauspielerin in Stephen Baldwins (60) Podcast "One Bad Movie", dass Regisseur und Drehbuchautor Chris (59) Matheson sie bei der Produktion des 2003 erschienenen Films nach nahezu jeder Aufnahme vor dem gesamten Team kritisiert habe. Irgendwann habe sie am Set regelrecht gezittert. "Ich ging jeden Tag ans Set und war einfach nur völlig aufgelöst", schilderte sie. Die ständigen Anweisungen hätten sie sogar zu dem Schluss kommen lassen, der Regisseur hasse sie und solle ihre Rolle lieber neu besetzen. Die Erfahrung hinterließ offenbar einen so bitteren Beigeschmack, dass ihr Manager später darum bat, ihren Namen aus dem Abspann streichen zu lassen. Deshalb wird die Beverly Hills, 90210-Darstellerin dort bis heute nicht aufgeführt.
Dabei hatte alles vielversprechend begonnen: Tori bekam die Rolle direkt angeboten und sagte begeistert zu. In der albernen Alienkomödie an der Seite von Chris Parnell und Diedrich Bader spielte sie eine vermeintlich menschliche Freundin – mit zusammengewachsener Fell-Augenbraue und behaarten Füßen. Nach zehn Staffeln "Beverly Hills, 90210" hoffte sie, das Comedyprojekt könne ihr helfen, das Image als Tochter des TV-Produzenten Aaron Spelling (†83) abzuschütteln. Doch laut ihrer Schilderung im Podcast, aus dem Page Six zitierte, beanstandete der Regisseur unabhängig von der Länge ihrer Texte immer wieder ihr Spiel und forderte weniger Einsatz. "Am Ende wusste ich, dass er die erste Aufnahme durchlaufen lassen würde, und dann sagte er: 'Cut', und ich dachte: 'Warte nur ab.' Und dann sagte er jedes Mal: 'Tori...'", erinnerte sie sich. Chris selbst widersprach gegenüber People: "Es tut mir leid, dass sie das so empfunden hat. Ich mag Tori persönlich. Ich glaube nur, dass wir unterschiedliche Vorstellungen von Comedy haben."
Für die Schauspielerin traf die Kritik einen besonders empfindlichen Punkt. Bei dramatischen Rollen habe sie Hinweise stets nachvollziehen können – ihr komödiantisches Talent sei zuvor aber immer gelobt worden. Bei Comedy habe sie sonst Rückmeldungen wie "Oh mein Gott, das ist großartig. Leg los" bekommen, erklärte sie im Podcast. Am Set von "Evil Alien Conquerors" habe sie ihre Sätze irgendwann nur noch monoton heruntergesagt, weil nichts mehr übrig gewesen sei. "Es war eine Komödie. Es war einfach eine alberne Komödie. Er mochte mich einfach nicht", resümierte sie. Zuletzt hatte Tori zudem mit ihrem plötzlichen Ausstieg aus dem "Beverly Hills, 90210"-Rewatch-Podcast "9021OMG" für Schlagzeilen gesorgt, den sie gemeinsam mit ihrer früheren Kollegin Jennie Garth (54) moderiert hatte. In einem Instagram-Live mit Brian Austin Green (53) kündigte sie an, sich "auf eine durchdachte Weise äußern" zu wollen, "statt impulsiv zu reagieren". Eine mögliche Rückkehr ließ sie dabei offen.










