Plant Netflix tatsächlich ein "Outer Banks"-Prequel?

Plant Netflix tatsächlich ein "Outer Banks"-Prequel?

- Hannah Kändler
Lesezeit: 3 min
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Fans von Outer Banks könnten schon bald in eine ganz andere Zeit auf Kildare eintauchen: Netflix arbeitet derzeit an einem Prequel zur Erfolgsserie, das rund 20 Jahre vor den Abenteuern von John B, Sarah und ihren Freunden angesiedelt ist. Wie Deadline berichtet, entwickeln die Serienschöpfer Josh Pate, Jonas Pate (56) und Shannon Burke ein Projekt, das häufig unter dem Titel "Kildare" gehandelt wird. Im Zentrum soll die Frage stehen, wie die tiefe gesellschaftliche Kluft zwischen den wohlhabenden Kooks und den aus einfachen Verhältnissen stammenden Pogues überhaupt entstanden ist. Laut Angaben von Deadline befindet sich das Vorhaben inzwischen in der Entwicklungsphase – eine verbindliche Serienbestellung des Streaminganbieters liegt bislang aber nicht vor. "Wir arbeiten am Drehbuch. Wir arbeiten mit unseren großartigen Partnern von Netflix hart daran und versuchen einfach, alles so gut wie möglich hinzubekommen", erklärte Josh zum aktuellen Stand.

Erzählt werden soll die Vorgeschichte vor allem aus Sicht der Elterngeneration – also der Mütter und Väter jener Figuren, die das Publikum aus der Originalserie kennt. Zusätzlich sind neue Charaktere geplant. "Es ist wirklich die Geschichte davon, wie sich die Insel gespalten hat – und das ist gerade in unserem Land besonders relevant –, wie sie sich in Besitzende und Besitzlose aufteilte, wie die Kooks und die Pogues entstanden. Wie hat dieser Riss angefangen?", umschrieb Josh die Grundidee gegenüber Deadline. Shannon ergänzte: "Und das wird durch die Geschichten einiger Charaktere erzählt, die man kennt, und einiger neuer Charaktere. Aber es ist 20 Jahre früher, also ist es die Generation der Eltern." Das Kreativtrio beschäftigt der Gedanke schon länger: Bereits 2023 und 2024 sprach Jonas öffentlich darüber. Erst vor Kurzem nahm das Projekt bei Netflix konkretere Formen an. Ein Sprecher des Streamingdienstes wollte sich gegenüber Deadline nicht dazu äußern.

Einige Mitglieder der Elterngeneration hat "Outer Banks" bereits ausführlich gezeigt – darunter die Väter von John B und JJ, den Vater von Sarah und Rafe sowie die Eltern von Pope und Kiara. In der vierten Staffel kam zudem heraus, dass JJ aus einer Familie stammt, die schon seit Jahrhunderten zu den wohlhabenden Kreisen der Insel gehört. Für die Fans geht die Geschichte der jungen Pogues unterdessen zu Ende: Die fünfte Staffel ist die letzte, ihre zehn Folgen laufen aktuell bei Netflix. Im Finale erwartet John B und Sarah neben einer letzten Schatzsuche auch ein privater Umbruch – das Paar bekommt sein erstes gemeinsames Kind. Sarahs Schwangerschaft war schon am Ende der vierten Staffel enthüllt worden. Statt die Zukunft der Clique weiterzuerzählen, würde das mögliche Prequel den Blick also auf die Familien und sozialen Gegensätze richten, die Kildare lange vor ihnen prägten.

Carlacia Grant, Rudy Pankow und Jonathan Daviss in "Outer Banks"
JACKSON LEE DAVIS/NETFLIX
Carlacia Grant, Rudy Pankow und Jonathan Daviss in "Outer Banks"
Madelyn Cline und Jonas Pate bei "Poguelandia: An Outer Banks Experience" in Huntington Beach
Getty Images
Madelyn Cline und Jonas Pate bei "Poguelandia: An Outer Banks Experience" in Huntington Beach
Madelyn Cline und Chase Stokes in "Outer Banks"
JACKSON LEE DAVIS/NETFLIX
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