Alte Dampfmaschine bringt 4.000 Euro bei "Bares für Rares"
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Alte Dampfmaschine bringt 4.000 Euro bei "Bares für Rares"

- Nurin Khalil
Lesezeit: 2 min
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Ein echtes Schmuckstück aus vergangenen Zeiten sorgte bei Bares für Rares für große Augen: Susanne und ihr Sohn Julian reisten aus Paris an und legten Horst Lichter (64) eine fast 100 Jahre alte Märklin-Dampfmaschine auf den Tisch. Das gute Stück stammt aus dem Familienbesitz – es gehörte einst Julians Großmutter väterlicherseits und blieb nach dem Tod seines Vaters in der Familie. Experte Sven Deutschmanek (50) war schnell im Bilde: Bei dem Fundstück handelt es sich um eine Märklin-Dampfmaschine der Größe elf mit der Modellbezeichnung 4158 – und damit um das größte Modell dieser Baureihe, gefertigt in den 1920er- oder 1930er-Jahren. Wegen des außergewöhnlich guten Zustands setzte der Fachmann den Wert bei stolzen 4.000 bis 5.000 Euro an. Im Händlerraum wechselte die Rarität am Ende für 4.000 Euro den Besitzer.

Die Ausstattung des historischen Modells kann sich sehen lassen: Zu der Dampfmaschine gehören ein Kesselhaus, eine doppelt wirkende Maschine mit zwei Schwungrädern sowie ein Dynamo. Dass das Objekt nach so vielen Jahrzehnten noch derart gut dasteht, hat laut der Expertise einen simplen Grund: Ein leichter Öl- beziehungsweise Fettfilm bewahrte die Maschine über die Jahre hinweg vor größeren Beeinträchtigungen. Im Händlerraum ging es laut Bild.de zunächst gemächlich los. Die Gebote starteten bei 500 Euro und kletterten langsam auf 1.500 Euro. Doch dann gaben Susanne und Julian die Expertise preis – und schlagartig entbrannte ein Bieterwettstreit. Über mehrere Zwischenschritte schraubten die Händler die Summe immer weiter nach oben, bis bei 3.900 Euro kurz Ruhe einkehrte. Schließlich fiel doch noch die runde Marke: Für 4.000 Euro ging die Märklin-Rarität über den Tisch.

Für Julian hat die Dampfmaschine nicht nur einen hohen materiellen Wert, sondern auch eine familiäre Bedeutung – schließlich stammt sie aus dem Besitz seiner Großmutter. Das Märklin-Modell war allerdings nicht das einzige besondere Stück der Ausgabe. Auch weitere Erbstücke und Sammlerobjekte wurden vorgestellt: Schmuck aus dem Besitz einer Großmutter, ein binaurales Hörgerät aus den Jahren 1910 bis 1915, sechs Fornasetti-Wandteller, eine Goldbrosche aus der Zeit um 1890 sowie ein Landschaftsgemälde von Friedrich Wilhelm Schreiner. Die Schätzwerte fielen dabei sehr unterschiedlich aus. Sie reichten von 50 bis 80 Euro für das alte Doppelhörgerät bis zu 600 bis 750 Euro für die Wandteller. Ob und zu welchen Preisen diese Objekte am Ende verkauft wurden, zeigt die vollständige Folge im ZDF.

Liza Kielon und Kollegen, Bares für Rares
Instagram / liza.kielon
Liza Kielon und Kollegen, Bares für Rares
Sven Deutschmanek, 2022
Instagram / sven.deutschmanek.official
Sven Deutschmanek, 2022
Bei "Bares für Rares" wird eine Jardinière für 2.200 Euro gekauft
ZDF
Bei "Bares für Rares" wird eine Jardinière für 2.200 Euro gekauft
Hat Julian mit dem Verkauf der Dampfmaschine für 4.000 Euro die richtige Entscheidung getroffen?