

Omas Erbstück lässt die Händler bei "Bares für Rares" bieten
Ute und Melanie aus Halstenbek haben bei Bares für Rares ein echtes Schmuckhighlight auf den Tisch von Horst Lichter (64) gelegt. In der Ausgabe vom 19. August 2026 präsentierten die beiden ein Tennisarmband aus Utes Familienbesitz, das einst ihrer Großmutter gehörte. Das Erbstück besteht aus 750er-Weißgold und ist mit 75 Brillanten besetzt, die zusammen rund 2,2 Karat auf die Waage bringen. Ute wagte sich mit ihrer Preisvorstellung nicht besonders weit nach oben: Mindestens 2.500 Euro sollte das Armband einbringen. Im Händlerraum wurde dieser Wunsch dann deutlich übertroffen. Nach einem Startgebot von 3.000 Euro entwickelte sich ein reges Bieten, bei dem die Händler den Preis für das Schmuckstück immer weiter nach oben trieben. Am Ende sicherte sich eine Händlerin das Armband für 4.300 Euro. 2.000 Euro bekam Ute direkt in bar ausgezahlt, der restliche Betrag sollte ihr überwiesen werden.
Hinter dem Schmuckstück steckt eine lange Familiengeschichte: Utes Großvater hatte das Armband seiner Frau einst geschenkt, später wanderte es weiter an Utes Mutter. Getragen wurde es kaum – rund 30 Jahre lag es im Safe, bevor sich Ute und Melanie damit auf den Weg zur ZDF-Trödelshow machten. Laut Expertise stammt das Design aus den späten 1960er-Jahren. Auffällig ist der Aufbau aus abwechselnden Dreiergruppen von Brillanten und satinierten, quaderförmigen Weißgoldelementen. Am Kastenschloss des 37,2 Gramm schweren Armbands findet sich eine 750er-Punze. Die Initialen "BG" im Etui könnten auf das Hamburger Juwelierhaus Brahmfeld & Gutruf hindeuten. Allein der Goldankaufswert wurde mit etwa 3.320 Euro angesetzt, die Expertenschätzung lag bei 4.200 bis 4.300 Euro. Mit dem Zuschlag im Händlerraum wurde also exakt das obere Ende dieser Schätzung erreicht. Als einzige kleinere Gebrauchsspur fiel ein leicht abgetragener Griff an einer Fassung auf.
Bereits Ende Juli hatte ein geerbtes Schmuckstück in der Sendung für einen hohen Verkaufspreis gesorgt. Hiltrud und ihre Freundin Anneliese aus Erlangen brachten damals eine Aquamarinbrosche aus dem Familiennachlass mit. Bei dem Stück handelte es sich um eine Einzelanfertigung aus 750er-Rotgold, besetzt mit Diamanten und einem großen himmelblauen Aquamarin. Entstanden war die Brosche in den frühen 1930er-Jahren. Wie Hiltrud erzählte, hatte ihre Schwiegermutter den Schmuck einst von einem Brasilianer geschenkt bekommen. In der Ausgabe vom 29. Juli 2026 griff Händlerin Elke Velten-Tönnies (73) zu und kaufte die Brosche für 13.500 Euro.







