Ariana Grande geht juristisch gegen mutmaßliche Musik-Leaker

Ariana Grande geht juristisch gegen mutmaßliche Musik-Leaker

- Nicole Vasiljuk
Lesezeit: 2 min
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Ariana Grande (33) zieht wegen geleakter Musik vor Gericht: In Los Angeles geht die Sängerin juristisch gegen bislang unbekannte Personen vor, die ihre unveröffentlichten Songs illegal ins Netz gestellt haben sollen. Wie laut Variety aus Gerichtsunterlagen hervorgeht, gab Richter Mark H. Epstein vom Los Angeles County Superior Court ihrem Eilantrag auf eine beschleunigte Beweiserhebung statt. Damit muss die Musikerin die sonst übliche Wartefrist von 16 Tagen nicht abwarten und kann deutlich schneller Auskünfte einholen, um die Identität der mutmaßlichen Leaker herauszufinden. Vorgeladen werden können unter anderem Plattformen wie Instagram, TikTok, YouTube, X und Discord sowie die Zahlungsdienste PayPal und Cash App. In ihrer im Juli eingereichten Klage ist von rund 45 noch nicht veröffentlichten Songs die Rede, die allein 2023 gestohlen oder geleakt worden sein sollen. Seit ihrem Karrierestart 2011 soll es sich sogar um Hunderte Titel handeln.

Die Anwälte der Musikerin begründeten die Dringlichkeit damit, dass weitere Veröffentlichungen verhindert und die Verantwortlichen möglichst rasch ausfindig gemacht werden sollen. "Es besteht ein erhöhtes Risiko, dass weitere Inhalte gestohlen oder verkauft werden und dass die Konto-, Abonnenten- und Anmeldedaten, die zur Identifizierung der Beklagten benötigt werden, verloren gehen", heißt es in dem Gerichtsantrag. Die Hacker sollen sich demnach mit gestohlenen Zugangsdaten und Phishingmethoden Zugriff auf persönliche digitale Konten und Geräte von Arianas Fotografen und Produzenten verschafft haben. Die Sängerin macht geltend, durch die Leaks einen "nicht wiedergutzumachenden Schaden" erlitten zu haben. Bis die Auskunftsersuchen tatsächlich zugestellt werden, könnten allerdings Wochen oder sogar Monate vergehen. Wie die betroffenen Dienste darauf reagieren, ist bislang offen.

Dass die Interpretin die unerlaubten Veröffentlichungen ihrer Musik und Videos massiv störten, hatte sie bereits 2024 deutlich gemacht. In der "Zach Sang Show" sagte sie damals: "Bevor ich für Wicked weg war, hatte ich ein paar Studiosessions – die alle auf TikTok zu finden sind, vielen Dank. Ich sehe euch im Gefängnis, wirklich." Auch politisch musste Ariana zuletzt wieder gegen die ungewollte Nutzung ihrer Musik kämpfen. In einem TikTok-Video auf dem offiziellen Account von Donald Trumps (80) Kampagne lief ihr Song "We Can't Be Friends (Wait for Your Love)". Der Clip zeigte Szenen einer Wahlkampfveranstaltung im Madison Square Garden und verbreitete Aussagen gegen die Teilnahme von Transgenderfrauen am Frauensport. Ariana reagierte direkt in den Kommentaren.

Ariana Grande bei den Critics Choice Awards in Santa Monica, Januar 2026
Getty Images
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Ariana Grande auf der Bühne im Madison Square Garden, New York, 20. März 2015
Getty Images
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Cynthia Erivo und Ariana Grande bei der "Wicked"-Premiere in London, November 2024
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