König Charles' Krebsdiagnose: Königin Camilla wird emotional
Königin Camilla (79) hat sich erstmals ausführlicher dazu geäußert, wie belastend das Schweigen rund um die Krebsdiagnose von König Charles III. (77) für sie war. In einem Kurzfilm der Krebsberatungsorganisation Maggie's erinnert sich die Königin an einen Besuch in einem der Zentren – kurz nachdem sie von der Erkrankung ihres Mannes erfahren hatte. Beim Anblick der Krebspatienten und ihrer Angehörigen hätte sie damals beinahe öffentlich über die Situation von Charles gesprochen, durfte aber noch nichts verraten. "Ich hätte beinahe etwas gesagt, aber ich hatte das Gefühl, dass es nicht der richtige Zeitpunkt war", erklärt sie in dem Film, der von Reuters aufgegriffen wurde. Weiter gestand sie: "Ich sah all die Menschen, die litten, und all die Angehörigen, und ich glaube, da wurde mir noch deutlicher bewusst, wie wichtig diese Orte sind. Ich wollte es unbedingt herauslassen, aber natürlich konnte ich das nicht."
Bei dem damaligen Termin habe niemand die Diagnose des Königs ansprechen können – eine Zurückhaltung, die die Royal als "ziemlich schwierig" beschreibt. Der Kurzfilm entstand anlässlich des 30-jährigen Bestehens von Maggie's, einer Organisation, die Krebspatienten und ihren Familien zur Seite steht. Darin schildert Camilla auch, wie ihr Mann mit der Erkrankung umging: Er habe unbedingt weiterarbeiten wollen. "Sehen Sie sich meinen Mann an, nichts konnte ihn aufhalten. Er sagte einfach: 'So werde ich damit umgehen'", so die Königin.
Charles selbst hatte im Dezember in einer vorab aufgezeichneten Botschaft für die Channel-4-Sendung "Stand Up To Cancer" mitgeteilt, dass sein Behandlungsplan im Jahr 2026 reduziert werden könne – dank der frühen Diagnose, einer wirksamen Behandlung und weil er den Anweisungen seiner Ärzte gefolgt sei. Die frühzeitige Entdeckung habe ihm ermöglicht, trotz laufender Therapie ein erfülltes und aktives Leben zu führen.











