Rob Lowe wurde als Kind wegen seines Aussehens gemobbt
Rob Lowe (62) blickt auf eine Kindheit zurück, die alles andere als unbeschwert war. In seinem Podcast "Literally!" sprach der Schauspieler jetzt ungewöhnlich offen über schmerzhafte Erlebnisse aus den 1960er- und 1970er-Jahren. Auslöser war eine Frage seines Gastes Oprah Winfrey (72), die wissen wollte, welche Erfahrung aus seinen frühen Jahren ihn besonders tief geprägt habe. Rob erzählte daraufhin, dass sein Aussehen ihn schon als Junge zur Zielscheibe gemacht habe. Andere hätten ihn damals nicht als niedlich empfunden, sondern als "hübsch" – und das sei zum Anlass für Mobbing geworden. "Genau das willst du als Junge nicht sein", erklärte der Schauspieler. Immer wieder sei er deshalb beleidigt worden, teilweise mit derben Ausdrücken.
Spurlos gingen die Anfeindungen nicht an ihm vorüber. Viele der Beschimpfungen habe er verinnerlicht, statt sich jemandem anzuvertrauen, gestand Rob im Gespräch. Warum er so lange geschwiegen habe? Der Schauspieler führt das auf eine Haltung zurück, die ihm früh mitgegeben worden sei: "Beschwere dich nie, erkläre dich nie", ist das Motto, nach dem er aufgewachsen sei. Dazu kam ein weiterer Punkt: In seiner Kindheit habe es schlicht keine öffentliche Anlaufstelle gegeben, wie sie heute existiert. Über soziale Medien hätte er seine Erfahrungen teilen und sich Gehör verschaffen können – diese Möglichkeit stand ihm damals aber nicht offen. Also behielt er seine Gefühle für sich.
Vor zwei Monaten zeigte sich Rob auch in einem ganz anderen Talk erstaunlich offen. In "The Kelly Clarkson Show" sprach er über die nächste Generation in seiner Familie. Seit der Verlobung seines Sohnes Matthew im vergangenen Juli habe ihn das Thema Enkelkinder immer mehr beschäftigt. Der Schauspieler sagte, er könne es kaum erwarten, wieder Zeit mit kleinen Kindern zu verbringen. Nur einen Gedanken konnte er dabei gar nicht leiden: Er wollte auf keinen Fall "Grandpa" genannt werden und ging damit auf das Älterwerden ein.












