König Charles ebnet Prinz Harry den Weg zurück nach England
Zwischen König Charles III. (77) und Prinz Harry (41) könnte sich das Verhältnis grundlegend verändern. Wie der britische Moderator Ian Pelham Turner laut Express berichtet, treibt der Monarch derzeit eine Annäherung an seinen jüngeren Sohn voran und lässt nach und nach Hindernisse für dessen Rückkehr nach Großbritannien beseitigen. "Es gibt einen großen Vorstoß, angeführt von König Charles", erklärte er. Manche Hürden würden bewusst aus dem Weg geräumt, andere lösten sich durch das Ausscheiden beteiligter Palastmitarbeiter von selbst. In einer formellen Gesprächsrunde, die an eine Vorstandssitzung erinnern soll, will Charles gemeinsam mit Prinz William (44) klären, welche Rolle Harry künftig innerhalb der Royal Family einnehmen könnte. Im Raum steht offenbar ein kompliziertes Modell: Harry würde weiterhin als Privatperson außerhalb des Königshauses leben, sich aber wieder für britische Wohltätigkeitsorganisationen engagieren. Harry und Herzogin Meghan (45) sollen genau das anstreben. Damit rückt jenes Teilzeitmodell zurück auf den Tisch, das die beiden schon beim Megxit 2020 vorgeschlagen hatten. Auch Meghan sowie Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) könnten in eine solche Lösung einbezogen werden.
Einfach dürften die Verhandlungen allerdings nicht werden. Charles und William müssten nicht nur über Harrys Stellung sprechen, sondern auch über die konkreten Bedingungen einer möglichen Rückkehr. Brittani Barger, Mitgründerin von Royal News, rechnet mit mehreren Gesprächsrunden: Es brauche viel Zeit und Geduld. William gilt den Berichten zufolge weiterhin als zurückhaltend und soll Begegnungen mit seinem Bruder bislang teilweise aus dem Weg gegangen sein. Charles sei darüber zunehmend frustriert und wolle als König auf die Mitarbeit seines Erstgeborenen drängen. Parallel verdichten sich Meldungen, wonach Harry und Meghan noch im August mit Archie und Lilibet nach Großbritannien ziehen und eine nichtkönigliche Residenz außerhalb Londons beziehen könnten, wie Express berichtet. Die Kinder sollen bereits an britischen Schulen angemeldet worden sein. Am offiziellen Status der Sussexes würde sich vorerst nichts ändern – beide blieben Privatpersonen und nicht arbeitende Mitglieder der Royal Family.
Von den konkreten Umzugsplänen soll Charles erst wenige Tage vor dem öffentlichen Bekanntwerden erfahren haben. Auch wenn ihn die Nachricht womöglich überrascht habe, freue er sich Berichten zufolge über die Aussicht, seinen Sohn, seine Schwiegertochter und die Enkelkinder häufiger privat zu sehen. Ein erstes Zeichen der Entspannung gab es bereits Anfang Juli: Da besuchten Harry, Meghan, Archie und Lilibet den König in dessen Privatresidenz Highgrove in Gloucestershire. Für Charles war es das erste persönliche Wiedersehen mit den beiden in den USA lebenden Enkeln seit 2022. Der Buckingham Palace bestätigte das rund eineinhalb bis zwei Stunden dauernde Treffen nur knapp, Einzelheiten und Fotos blieben privat. Harry und Meghan sollen die Begegnung als ermutigend empfunden haben. Ihre Rückkehrpläne erwähnten sie damals laut aktuellen Berichten jedoch nicht. Laut Ian bemüht sich Harry seit Längerem um Versöhnung und traf seinen Vater in den vergangenen anderthalb Jahren mehrfach. Das Verhältnis zu William bleibt nach Harrys öffentlichen Vorwürfen seit dem Megxit dagegen belastet.









