Fergie glaubte an König Charles' Tod und Andrews Aufstieg
Sarah Ferguson (66) soll Anfang der 1990er-Jahre fest an eine düstere Prophezeiung geglaubt haben. Während ihre Ehe mit Andrew Mountbatten-Windsor (66) in der Krise steckte, habe ihr ein Medium vorausgesagt, dass der damalige Prinz Charles (77) bei einer Lawine ums Leben kommen werde. Das schildert der Biograf Allan Starkie in seinem Buch "Fergie: Her Secret Life". Für diesen Fall habe sich die Herzogin ausgemalt, dass ihr Mann als Regent für den damals noch minderjährigen Prinz William (44) einspringen und damit faktisch die Aufgaben des Königs übernehmen könnte. Nach einer entsprechenden Sitzung sei Sarah geradezu euphorisch gewesen und habe die Vorhersage sogar Prinzessin Diana (†36) erzählt, die zur selben Zeit ebenfalls eine schwere Ehekrise durchlebte. Der angebliche Plan hätte allerdings nur aufgehen können, wenn sowohl Queen Elizabeth II. (†96) als auch Thronfolger Charles vor Williams Volljährigkeit gestorben wären.
Hintergrund der Prophezeiung war ein realer Unfall: Charles hatte beim Skifahren in den Alpen nur knapp eine Lawine überlebt, sein Freund Hugh Lindsay kam bei dem Unglück ums Leben. Anschließend habe das Medium behauptet, der Thronfolger werde bei einer zweiten Lawine sterben. "Nach einer Beratung platzte die Herzogin beinahe vor Aufregung, weil sie glaubte, Prinz Charles stehe kurz vor dem Tod", schreibt Allan. Über Monate und sogar Jahre habe Sarah an der Vorstellung festgehalten, dass der von ihr getrennt lebende, aber weiterhin mit ihr verheiratete Andrew bis zu Williams 18. Geburtstag als Regent und damit als faktischer König agieren werde – mit ihr an seiner Seite. Auch ein Flugzeugunglück, bei dem Charles gemeinsam mit seinen Söhnen William und Harry sterben könnte, soll Teil dieser Gedankenspiele gewesen sein. Eingetroffen ist nichts davon: Queen Elizabeth II. starb 2022 mit 96 Jahren, ihr ältester Sohn wurde mit 73 Jahren König.
Mit dem möglichen Aufstieg ihres Mannes habe Sarah laut dem Biografen auch die Vorstellung verbunden, ihre damalige Rivalin Diana im Rang zu übertreffen. Die Herzogin selbst beschrieb ihr Verhältnis zur Prinzessin später allerdings als gut, wenn auch zeitweise angespannt. Der Autor Nigel Cawthorne behauptete zudem, Charles habe nach der Trennung von Diana und wegen seiner Verbindung zu Camilla Parker Bowles (79) zeitweise befürchtet, die beiden Frauen wollten ihn als Thronfolger verdrängen und Andrew als Regenten für William positionieren. Die tragische Wendung innerhalb der Familie traf am Ende jedoch nicht den heutigen König, sondern Diana selbst: Sie starb 1997 bei einem Autounfall in Paris. An Medien und spirituelle Berater soll Fergie trotz der nicht eingetretenen Vorhersagen weiter geglaubt haben. "Jedes Mal, wenn sie sich als falsch erwiesen, gab es dafür irgendeine spirituelle Erklärung", so Allan in seiner Biografie.










