Prinz Harry vor bitterer Wahl zwischen Meghan und England
Für Prinz Harry (41) könnte die geplante Rückkehr seiner Familie nach England zu einer echten Zerreißprobe werden. Denn während Großbritannien für ihn wieder dauerhaft zum Zuhause werden könnte, soll Herzogin Meghan (45) lediglich zu einem Aufenthalt auf Zeit bereit sein. Gegenüber Cosmopolitan behauptet ein Insider, die Herzogin wolle sich bewusst nicht endgültig festlegen: "Meghan stimmt zu, es zu versuchen, aber sie zieht nicht zurück nach Großbritannien. Sechs Monate sind der Test. Sie will eine Ausstiegsstrategie." Sollte sich der Prinz in seiner alten Heimat wieder wohlfühlen, seine Frau aber nach Ablauf dieser Frist mit Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) zurück nach Kalifornien wollen, stünde er vor einer schwierigen Entscheidung.
"Letztendlich muss Harry sich vielleicht zwischen dem Glück seiner Frau und seinem Land entscheiden. Das ist das Albtraumszenario, über das niemand sprechen will", erklärt eine zweite Quelle gegenüber Cosmopolitan. Für den Herzog von Sussex bedeutet ein Umzug die Rückkehr in das Land, in dem er geboren wurde und aufgewachsen ist. Zudem wäre er wieder deutlich näher an jenen Wohltätigkeitsorganisationen und Einrichtungen, mit denen ihn seit vielen Jahren eine enge Verbindung verbindet. Meghan dagegen hat sich seit dem Rückzug als Senior Royal im Jahr 2020 in Kalifornien ein komplett neues Leben aufgebaut. Ihre Lifestylemarke As Ever dürfte sie ohnehin unabhängig vom künftigen Wohnort weiterführen können. Ihre Verbindungen in die USA wollen die beiden Berichten zufolge nicht kappen: Das Haus in Montecito und die Ferienimmobilie in Portugal sollen erhalten bleiben. Als längerfristiger Hauptwohnsitz ist ein privates Anwesen außerhalb Londons geplant, das nicht dem britischen Königshaus gehört. Ihr früheres Zuhause Frogmore Cottage steht den Sussexes nicht mehr zur Verfügung.
Ob die vierköpfige Familie tatsächlich dauerhaft in England bleibt, war bereits beim Bekanntwerden der Umzugspläne offen. Daily Mail-Kolumnistin Sarah Vine vermutet hinter der Rückkehr vor allem einen Grund: Harrys "royale Währung" verliere aus Kalifornien heraus zunehmend an Bedeutung. "Harry und Meghans Kapital ist, dass sie Mitglieder der Königsfamilie sind. Ja, sie sind rebellische Mitglieder der Königsfamilie. Ja, sie sind Querdenker. So bezeichnen sie sich gerne selbst. Aber dennoch ist es ihr königlicher Status, der die Menschen interessiert." Harrys große Sorge sei demnach, dass ihm in Amerika "der Weg ausgeht" und es dort kaum noch neue Möglichkeiten für ihn gebe. Durch die Rückkehr könne er versuchen, seinen Einfluss innerhalb des Königshauses und das, was er als sein "Geburtsrecht" betrachtet, wieder stärker geltend zu machen.










