Nach "Outer Banks" kämpfte Chase Stokes um seine Gesundheit

Nach "Outer Banks" kämpfte Chase Stokes um seine Gesundheit

- Lisa Mayr
Lesezeit: 3 min
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Chase Stokes (33) hat sich mit dem Start der fünften und finalen Staffel von Outer Banks erstmals dazu geäußert, wie es ihm nach dem Ende der Dreharbeiten wirklich ging. Im Gespräch mit The Hollywood Reporter erzählte der Schauspieler, dass er sich nach dem letzten Drehtag nicht sofort ins nächste Projekt gestürzt habe. Stattdessen habe er sich zurückgezogen und ausführlich medizinisch untersuchen lassen – mit alarmierendem Ergebnis. Unter anderem hätten Ärzte gravierende Probleme mit Leber und Niere festgestellt. "Ich verließ diese Serie... Meine Leber versagte, meine Niere versagte. Ich hatte so viele gesundheitliche Probleme, um die ich mich kümmern musste, und mein Gehirn war völlig aus dem Gleichgewicht", schilderte er. Die Genesung sei zeitweise beängstigend gewesen. Inzwischen gehe es aber deutlich bergauf: Seit rund einem Monat fühle er sich wieder mehr wie er selbst und könne nun auch emotional und körperlich mit dem Serienkapitel abschließen.

Jahrelang habe er versucht, seinen Körper auf jenem Stand zu halten, den er zu Beginn von "Outer Banks" mit 27 Jahren hatte. Nach dem Dreh folgten deshalb regelmäßige Termine bei einem Internisten, Blutuntersuchungen im Zweiwochenrhythmus, intensive Psychotherapie und eine transkranielle Magnetstimulation. Auch sein Testosteronwert sei für sein Alter erschreckend niedrig gewesen. Die Zeit danach beschreibt Chase als eine verspätete Sinnkrise. Nach sechs Jahren in der Rolle des John B habe er erst herausfinden müssen, wer er abseits der Figur ist. "Ich war länger John B, als ich Chase war. Mit 33, nachdem ich einen 19-, 20-jährigen Jungen gespielt hatte, der genau wusste, wer er ist, musste ich mich selbst finden." Die bewusste Pause hält er für lebensrettend: "Im Nachhinein ist man immer schlauer, aber leider wäre ich wahrscheinlich nicht mehr viel länger hier gewesen, wenn ich mich nicht um meinen Körper gekümmert hätte, und das ist ein wirklich erschütternder Gedanke." Heute achte er konsequent auf seine Therapie und kenne seine Grenzen: "Zum ersten Mal seit langer Zeit fühle ich mich großartig."

Trotz allem fällt dem Serienstar der Abschied schwer. "Outer Banks" habe sein Leben verändert und sei fünf Jahre lang weltweit eine der größten Netflix-Produktionen gewesen. Er sei dankbar dafür, dass John B und die Geschichte den Zuschauern während der Pandemie Hoffnung geschenkt hätten. Die zehn Episoden der finalen Staffel sind seit dem 20. August 2026 abrufbar. Im Serienfinale müssen John B und Sarah trotz ihrer bevorstehenden Elternschaft noch einmal gemeinsam mit den Pogues auf eine gefährliche Schatzsuche gehen – Sarahs Schwangerschaft war bereits am Ende der vierten Staffel enthüllt worden. Beruflich wagt Chase nach seiner Auszeit einen Neuanfang: Geplant sind sein Regiedebüt "I Told the Sunset About You" sowie eine Hauptrolle in der NASCAR-Serie "Thunder Road". Vor dem Wechsel aus dem vertrauten Umfeld in diese neue Welt habe er zwar Angst, fühle sich nun aber bereit, nach vorn zu schauen.

Bei SiriusXM: Chase Stokes besucht "Front Row" mit dem Cast von "Outer Banks" in New York
Getty Images
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Chase Stokes und Madelyn Cline am Set von "Outer Banks"
Jackson Lee Davis/Netflix © 2023
Chase Stokes und Madelyn Cline am Set von "Outer Banks"
Chase Stokes bei den Fashion Trust U.S. Awards 2025 in Partnerschaft mit Google Shopping in Los Angeles
Getty Images
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