Hoffnung? Prinz Harrys Schutz wird nach Jahren neu geprüft

Hoffnung? Prinz Harrys Schutz wird nach Jahren neu geprüft

- Anja-Stine Andresen
Lesezeit: 3 min
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Zum ersten Mal seit April 2019 wird die Sicherheitslage von Prinz Harry (41) offiziell wieder auf den Prüfstand gestellt. Das Komitee RAVEC, das in Großbritannien über den Schutz von Royals und anderen öffentlichen Personen entscheidet, soll die lang erwartete Risikoanalyse für den Herzog von Sussex, Herzogin Meghan (45) und die beiden Kinder Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) Ende Juli abgeschlossen haben. Das berichtet GB News. Nun steht die Frage im Raum, ob die vier bei Besuchen oder einer möglichen Rückkehr auf die Insel wieder bewaffneten Polizeischutz erhalten, der aus Steuermitteln finanziert wird. Seit der Mitteilung über den Abschluss der Analyse soll Harry auf eine zügige Entscheidung drängen. Er wandte sich dem Bericht zufolge sogar privat an Innenministerin Shabana Mahmood, obwohl sie über einzelne Schutzmaßnahmen nicht unmittelbar entscheidet.

Für Harry könnte die Neubewertung weitreichende Folgen haben. Bei seiner bislang letzten formellen Einstufung im April 2019 wurde er in die höchste Gefahrenstufe eingeordnet: sieben von sieben. Damit lag er damals auf einem Niveau mit Queen Elizabeth II. (†96) und der damaligen Premierministerin Theresa May (69). Das Recht auf eine aktuelle Analyse hatte sich der Royal Ende 2025 erstritten. Ursprünglich war die Prüfung für März geplant, wurde dann aber verschoben, weil entsprechende Verfahren zeitweise ausgesetzt worden waren. Laut dem Portal floss auch ein 40-seitiges Papier von Harrys privater Sicherheitsfirma in die Bewertung ein. Darin ist von einem "erhöhten Risiko" auf britischem Boden die Rede. Bei einem Angriff während einer öffentlichen Veranstaltung wie den Invictus Games warnt das Dokument vor einem möglichen "Ereignis mit zahlreichen Opfern". Mehrere bekannte Anschlagspläne sollen aus Großbritannien stammen, einige der mutmaßlich Verantwortlichen seien wieder auf freiem Fuß. Das Innenministerium erklärte: "Das Schutzsystem der britischen Regierung ist streng und verhältnismäßig. Es entspricht unserer langjährigen Praxis, keine detaillierten Informationen zu diesen Vorkehrungen bereitzustellen, da dies ihre Wirksamkeit beeinträchtigen und die Sicherheit einzelner Personen gefährden könnte."

Die Sicherheitsfrage berührt offenbar auch die privaten Pläne der Sussexes. Überlegungen zu einer Rückkehr nach Großbritannien wurden beschleunigt, nachdem für den siebenjährigen Archie und die fünfjährige Lilibet Schulplätze frei geworden sein sollen. Zuvor hätten die Kinder längere Zeit auf einer Warteliste gestanden. Harry betont seit Jahren, die Bedrohung hänge mit seiner Geburt als Royal zusammen und habe im Laufe der Zeit zugenommen. Über Schutzmaßnahmen müsse anhand der tatsächlichen Risiken entschieden werden und nicht danach, ob er noch als arbeitender Royal auftritt. Das Verhältnis zur britischen Verwandtschaft bleibt derweil angespannt. Bei seinem jüngsten fünftägigen Aufenthalt hatte es Wirbel um eine zunächst geplante Unterbringung im Buckingham-Palast gegeben. Nach mehrfachen Änderungen rund um die Unterkunft zog der Palast die Zusage schließlich zurück. Auch König Charles (77) soll das Hin und Her verärgert haben.

Prinz Harry besucht das Australian War Memorial in Canberra im April 2026
Getty Images
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Prinz Harry, Prinzessin Lilibet, Herzogin Meghan und Prinz Archie
Instagram / meghan
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Prinz Harry, 23. April 2026
Getty Images
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