

Jeff Bezos scheitert trotz Milliarden an Luxusclubaufnahme
Ein Milliardenvermögen und drei Luxusanwesen reichen offenbar nicht aus, um in den wohl exklusivsten Club Floridas zu kommen: Jeff Bezos (62) wartet weiterhin auf die Aufnahme in den Indian Creek Country Club. Der Amazon-Gründer und seine Ehefrau Lauren Sánchez (56) haben seit 2023 gleich drei Immobilien auf Indian Creek Island gekauft – der geschätzte Gesamtwert liegt bei rund 200 Millionen Euro. Ein Ticket in den begehrten Klub bedeutet das jedoch nicht, wie Page Six berichtet. Abgelehnt worden sei der Antrag des Paares nicht, er durchlaufe schlicht das bewusst langsame und hochselektive Aufnahmeverfahren. Prominenz und Kontostand spielen dabei angeblich keine Rolle. "Niemand wird es ihm leicht machen, nur weil er Jeff Bezos ist. Man muss zu Kennenlerntreffen gehen. Man zieht nicht einfach dorthin und glaubt, man käme hinein. Das gilt für jeden", zitiert das Portal eine Quelle.
Ganz untätig sind der Unternehmer und seine Frau dabei nicht: Anfang 2026 nahmen die beiden an der jährlichen Dockparty der Gemeinde teil und kamen dort mit Anwohnern und potenziellen Clubmitgliedern ins Gespräch. Ein einzelner Auftritt genügt laut Page Six aber nicht – wer aufgenommen werden will, muss über einen längeren Zeitraum persönliche Beziehungen aufbauen. "Die Leute müssen sie kennenlernen", heißt es. Indian Creek Island liegt zwischen Bal Harbour und Miami Beach, umfasst nur etwa 41 Wohnsitze und wird von einer eigenen Polizei bewacht. Nicht umsonst trägt der Ort den Spitznamen "Billionaire Bunker". Der Country Club steht theoretisch sowohl Bewohnern als auch Auswärtigen offen, gilt wegen der großen Nachfrage und des zähen Auswahlprozesses aber als extrem schwer zugänglich. Tom Brady (49) soll erst zum Zug gekommen sein, nachdem er viel Zeit investiert hatte. Jared Kushner (45) und Ivanka Trump (44) brachten sich über Jahre in die Inselgemeinschaft ein und sollen der Mitgliedschaft inzwischen näher sein.
Während die Clubfrage offen bleibt, laufen auf dem eigenen Grundstück bereits große Pläne. Zwei seiner Villen, für die zusammen 126 Millionen Euro flossen, sollen zu einem einzigen riesigen Anwesen zusammengelegt werden. Da sich die Bauarbeiten über Monate oder sogar Jahre ziehen könnten, kann der Unternehmer in der Zwischenzeit auf das dritte Haus aus seinem Immobilienportfolio auf der Insel ausweichen. Die Hürden beim Klub werden Page Six zufolge auch mit der zurückhaltenden Nachbarschaft erklärt. Innerhalb des Vereins gibt es demnach ein Spannungsfeld: Langjährige Mitglieder mit tiefen Wurzeln in Südflorida möchten die traditionelle Kultur bewahren und begegnen frisch zugezogenen Milliardären aus Technologie, Finanzwelt und internationalem Geschäft teils reserviert. Große Bekanntheit und die öffentliche Aufmerksamkeit, die damit einhergeht, können Bewerbern laut Insidern sogar zum Nachteil werden.








